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Sascha Bert für PRESTIGE CARS: Das zweite Rennen der Saison mit Vulkan Racing

VON SIGRID SCHWARZE meist gelesen

Sascha Bert für PRESTIGE CARS: Das zweite Rennen der Saison mit Vulkan Racing Nach dem Sieg in Hockenheim

Sascha Bert aus Ober-Ramstadt und das PRESTIGE CARS-Magazin (Frankfurt) sind nun offiziell in ihre Partnerschaft gestartet. Das zweisprachige Luxusmagazin und der erfahrene Rennfahrer, der in seiner Karriere zum Beispiel beim 24-Stunden-Rennen auf dem Treppchen stand, zeigen sich in Zukunft gemeinsam im Motorsport und darüber hinaus.

Erstmals bekannt wurde die Kooperation auf der Top Marques in Monaco. Aktuell startet Sascha Bert für Vulkan Racing auf einer Viper in der ADAC GT Masters sowie mit Horn Motorsport im Mercedes SLS AMG GT3 in der VLN und bei internationalen 24-Stunden-Rennen. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz begann die Saison für das Team Vulkan-Racing aus Mayen vor 14 Tagen äußerst erfolgreich. Bei beiden Läufen zur DMV-Touringcar Championship am Hockenheimring konnten die Fahrer Sascha Bert und Heiko Hammel triumphieren.

Am Osterwochenende stand dann der Auftakt zur ADAC GT Masters in Oschersleben an. Das Team um Michael Mintgen war angetreten, um noch einmal die Leistungsfähigkeit des Dodge Viper GT3 Competiton Coupé unter Beweis zu stellen. Doch die beiden Rennen verliefen nur teilweise gut.

Nach dem Qualifying am Samstag waren die Gefühle eher gemischt. Während Heiko Hammel (Wohlmutshausen) die Dodge Viper GT3 CC für den ersten Lauf auf einen dritten Startplatz stellte, erzielte Sascha Bert auf Grund eines defekten ABS-Systems nur Startplatz 20 für den 2. Lauf. Das Problem konnte dann von Michael Mintgen und den Teammechanikern in der Nacht von Samstag auf Sonntag behoben werden.

Um Punkt 12:00 Uhr schaltete am Ostersonntag die Startampel auf Grün. Heiko Hammel konnte sich im Startgetümmel des knapp 40 Wagen starken Feldes auf Platz 3 behaupten. Doch schon nach einigen Runden war festzustellen, dass die Reifen nicht mehr den nötigten Grip aufwiesen. Das Reifenproblem wurde zum Ende des Rennens immer schlimmer und Sascha Bert konnte in der zweiten Hälfte des Rennens noch die 13. Position retten.

Nach dem vielversprechenden Start, war damit jedoch keiner im Team zufrieden. Sascha Bert: "Wir müssen unbedingt das Set-Up von der Dodge Viper so optimieren, dass sich der Reifenverschleiß in Grenzen hält." Und Team-Kollege Heiko Hammel ergänzt: "Schade, dass wir soweit zurückgefallen sind. Sascha hat am Ende des Rennens alles gegeben und die Viper mit viel Fingerspitzengefühl ins Ziel gebracht."

In der Krisensitzung am Samstagnachmittag wurden diverse Änderungen am Fahrwerk diskutiert, denn schon alleine der Kurs in Oschersleben beansprucht die Reifen außergewöhnlich stark. Im zweiten Lauf verhielt sich das Dodge Viper GT3 Competition Coupe dann wesentlich besser. Sascha Bert konnte gleich beim Start ganze vier Plätze gut machen und arbeitete sich in der ersten Hälfte des Rennens bis auf Gesamtrang 14 weiter vor. Er erzielte dabei Rundenzeiten, die auf dem Niveau der Spitzenteams lagen.

Heiko Hammel setzte die sehenswerte Aufholjagd weiter bis auf Platz 10 fort, bis er zu einem Überrundungsmanöver ansetzte. Hammel überrundete den Ferrari auf der Außenbahn, während gleichzeitig ein Konkurrent mit einer Callaway Corvette GT3 sich für die Innenbahn entschied und Hammel danach auf der Strecke kaum Platz ließ. "Ich bin in der Kurve vor Start und Ziel leider auf dem Pick Up ausgerutscht, konnte nicht mehr einlenken und bin danach rückwärts in die Reifenstapel eingeschlagen. Wir hatten auch im zweiten Rennen eine richtige Chance gehabt in die Top Fünf zu fahren. Den Speed der Konkurrenz konnten wir auf jeden Fall gut mitgehen", so Hammel.

So enttäuschend auch der zweite Lauf für Vulkan-Racing war, Sascha Bert konnte dem ersten Einsatz im ADAC GT Masters 2011 dennoch etwas Positives abgewinnen: "Ich bin mit dem Wochenende trotzdem noch zufrieden. Wir konnten immer wieder mit der Viper beeindrucken, müssen aber nun das Handling so verbessern, dass wir das Auto gut über die Renndistanz bringen können."

Sascha Bert trägt im Rahmen der Partnerschaft das PRESTIGE CARS-Logo auf seiner Ausrüstung und begleitet das Magazin auf Events. Mit seinem Know-How aus unzähligen Starts im Motorsport berät Bert die Redaktion auch in technischen Fragen und bei Testfahrten.

Eine Bildergalerie von Melanie Meder gibt es unter [1] . Prestige Cars ist ein Magazinformat, das als Printobjekt und mit einer Online-Plattform erscheint. Konzipiert wurde das Medium im Jahre 2005 von Jan-Christopher Sierks, der noch heute als Chefredakteur für Prestige Cars tätig ist.

Wie kein anderes Medium lebt Prestige Cars von der emotionalen Bindung des Lesers zum Magazin. Grundlage dieser Beziehung sind die vielfältigen Formen, in denen die Themen "Automobile", "Luxus" und "Menschen" aufbereitet werden.

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Artikel vom 26.04.2011


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