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Spritspar-Systeme im PKW: Start-/Stopp und mehr

VON CHRISTIAN SCHöN meist gelesen

In einer Modellrechnung am Beispiel eines VW Golf 1.2 TSI amortisiert sich das Energiepaket BlueMotion Technology nach etwa 50.000 Kilometern. Beim Opel Astra Sports Tourer 1.3 CDTI braucht man knapp 100.000km, ein Astra Sports Tourer 2.0 CDTI hat sich nach knapp 60.000km gerechnet.

Für viele Fahrzeuge gibt es ein Effizienzpaket, das vor allem im innerstädtischen Verkehr Sprit spart. Hierzu wird viel technischer Aufwand betrieben, der allerdings auch tatsächlich einige Einsparungen bringt. Eine Kehrseite hat das natürlich auch: In den meisten Fahrzeugen wird ein nicht unerheblicher Aufpreis fällig.

Start-/Stopp Systeme

Das Prinzip ist einfach: An Ampeln oder bei längeren Wartezeiten schaltet sich der Motor selbständig ab und läuft danach bei Betätigung des Gaspedals bzw. der Kupplung ebenso automatisch wieder an. Hierfür ist natürlich mehr Elektronik notwendig und dies verteuert den Einsatz dieser Systeme.

Bei Automatikgetrieben muss zusätzlich in jedem Fall das Getriebe auch auf das automatische Stoppen ausgelegt sein, da das Getriebe hierfür grundsätzlich entkuppelt werden muss. Hierfür wird das Automatikgetriebe im Regelfall automatisch in die Parkstellung gebracht, wodurch bei den meisten Getrieben die Stellung "P" dann auch entfällt.

Rekuperation / Bremsenergierückgewinnung

Ein Aggregat, das einen nicht unerheblichen Teil der Motorleistung aufnimmt, ist die Lichtmaschine. Sie läuft im Normalfall stets mit - egal, ob gerade beschleunigt oder gebremst wird. Mit einer entsprechenden Elektronik wird bei Rekuperationssystemen in modernen Fahrzeugen die Lichtmaschine möglichst nur dann eingeschaltet, wenn das Auto entweder bremst, d.h. sich im Schubbetrieb befindet. So wird die kinetische Bewegungsenergie des Autos zum Aufladen der Batterie genutzt und nicht die Leistung des Motors.

Elektromechanische Servolenkung

Bislang wurden die meisten Autos mit einer hydraulischen Servolenkung gebaut. Hier erzeugt eine Servopumpe, de dauerhaft mit dem Motor verbunden ist, den entsprechenden Druck, der zur Lenkunterstützung notwendig ist. Je höher die Geschwindikeit des Autos ist, desto weniger Lenkunterstützung benötigt man eigentlich - die Servopumpe läuft allerdings immer mit. Deshalb geht der Trend hier zu einer Elektrischen Servolenkung, die nur dann Energie verbraucht, wenn sie auch tatsächlich z. B. im Stadtverkehr eingesetzt wird.

Einsparpotenzial

Realistisch eingeschätzt sind durch Einsatz dieser Funktionen und ggf. Aerodynamischen Veränderungen der Karrosserie im Stadtverkehr bis zu 20% Energie einzusparen. Auf Landstraßen oder Autobahnen ist der Prozentsatz deutlich geringer.

Kosten

Es lassen sich nicht bei allen Fahrzeugen die Kosten für Energiepakete herausfiltern, da sie teilweise noch nicht verfügbar oder bereits Serie sind. Beim Astra Sports Tourer zum Beispiel gibt es ein Start-/Stopp Paket für 350 Euro. Beim 2.0 CDTI mit 165 PS lassen sich hier im Stadtverkehr etwa 0,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern einsparen. Bei VW nennt sich das Paket BlueMotion Technology und spart bei einem Golf 1.2 TSI immerhin 0,6 Liter im Stadtverkehr. Aufpreis: 400 Euro. Beim Golf entspricht dies also einer Amortisation nach etwa 50.000 km. Beim Astra Sports Tourer 1.3 CDTI gelingt eine Amortisation der Start-/Stopp Automatik gar erst nach 100.000 Kilometern.

Fazit

Effizienzpakete schonen bei Wenigfahrern zunächst einmal hauptsächlich die Umwelt - nicht aber den Geldbeutel. Der Griff zu einem kleineren Motor bringt oftmals mehr als die beste Technik und ist darüber hinaus natürlich auch im Regelfall billiger. Und dann kann man sich auch noch das Energiepaket leisten - das spart dann doppelt.

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Technische Daten aktueller Fahrzeuge finden sich im Autokatalog unter [1] Über angurten.de

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Artikel vom 15.11.2011


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