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Vermehrt Zweifel an Radar-Tempomessungen: Jetzt gibt es die "Polizei-Kontrolle"

VON GABRIELE FRODERMANN meist gelesen

Vermehrt Zweifel an Radar-Tempomessungen: Jetzt gibt es die "Polizei-Kontrolle" Erstmals können Autofahrer Tempomessungen der Polizei nachträglich und vollkommen legal überprüfen. Die Firma Stinger b. v. stellt zwei Geräte vor, die die Details von Geschwindigkeitskontrollen präzise und legal aufzeichnen.

Hillegom/Detmold, 4.11.2010. Über drei Millionen Mal blitzt es jedes Jahr auf Deutschlands Straßen. Dabei ist es kein Geheimnis, dass die offiziellen Messungen nicht immer korrekte Echtzeitdaten liefern. Viele Fahrer haben Zweifel am Bußgeldbescheid, der meist erst nach einigen Wochen zugestellt wird. In mehr als 80 Prozent von 1.810 untersuchten Bußgeldverfahren entdeckte die Sachverständigenorganisation VUT mehr oder minder schwerwiegende Fehler. Trotzdem vertrauen die Richter den "Standardisierten Messverfahren". Ob es sich lohnt, einen Anwalt oder Sachverständigen zu beauftragen ist für den Laien schwer zu beurteilen.

Die innovativen Produktneuheiten der Firma Stinger b. v. sind in der Lage, die bei einer Messung relevanten Parameter wie Ort, Zeit, gefahrene Geschwindigkeit und Fahrtrichtung zu speichern. Diese Daten werden präzise über GPS ermittelt und lassen sich am heimischen Computer auslesen und archivieren. Empfindliche Sensoren ermitteln zusätzlich die Art des verwendeten offiziellen Messverfahrens. Erfasst werden Radargeräte, Laserpistolen und fest installierte Anlagen in ganz Europa.

Leichte Installation der Geräte im Fahrzeug: Die neue Stinger "Card" in Scheckkartengröße lässt sich problemlos und elegant im Fahrzeuginnenraum einrichten. Der Stinger "DSI-Computer" bietet zusätzlich ein elektronisches Fahrtenbuch. Damit werden die Fahrten ebenfalls im Computer gespeichert, getrennt nach geschäftlichem oder privatem Anlass und Fahrten zur Arbeitsstätte.

Für Fahrten im Ausland können die Geräte mit einer Software ausgerüstet werden, die auch - sofern legal - Warnungen vor Kontrollen ermöglicht. Beim Betrieb in Deutschland, Österreich oder der Schweiz werden diese Funktionen auf einfachen Knopfdruck wieder gelöscht.

Seit 1990 entwickelt die Firma Stinger b v. in Hillegom, Niederlande, PKW-Zubehör. Sehr erfolgreich wurden Radarwarngeräte angeboten, die bis zum Jahr 2004 in den Niederlanden völlig legal benutzt werden konnten. Seitdem wird das erworbene Know-how der Messtechnik für die Entwicklung des DSI-Computers und der Card genutzt. Den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die R-Technik GmbH in Detmold übernommen.


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Autor:
[G/F]


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Artikel vom 04.11.2010


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