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Fast wie Miete: Hauskauf

VON JüRGEN WELLER meist gelesen

Fast wie Miete: Hauskauf Im ländlichen Raum meist günstiger

Siegen. Den verschiedenen Meldungen und Erhebungen nach steigt die Nachfrage nach Immobilien wieder, und damit werden auch nach und nach die Preise weiter anziehen. Allerdings sind Nachfrage und Preisgefüge sehr unterschiedlich strukturiert. In ländlichen Bereichen ist es meist noch preiswerter, ein Haus zu kaufen.

Die Preise differieren stark von Region zu Region. So könnte man theoretisch ein- und dasselbe Bestandshaus hier mal für um die 150.000 Euro kaufen und dort für 300.000 Euro. In und rund um Ballungsräume wie Hamburg, Köln, Freiburg und vor allem München sind im Durchschnitt die Preise teils erheblich höher als in provinziellen Lagen. Auch im ländlichen Bereich, ein Stück abseits der Städte, ist der Hauskauf meist preiswerter.

Dabei finden sich in vielen ländlichen Bereichen und in kleineren Städten - je nach eigenem Anspruch - durchaus ordentliche Infrastrukturen, zum Beispiel wie um Buxtehude oder rund 45 Kilometer westlich von Hamburg: Kindergarten am Ort oder im nahen Nachbarort, Grundschule im Ort, Vereinsleben, Gastronomie am Ort oder in Nachbarorten, relativ naher Anschluss zur Autobahn. So oder ähnlich ist es in vielen Regionen. Dörfer bieten wenigstens zum Teil noch den Einzelhändler am Ort oder seit Jahren im nahen nächst größeren Ort die gesamte Palette der Lebensmitteldiscounter beziehungsweise Einkaufsmärkte. Allerdings muss meist ein eingeschränkter öffentlicher Nahverkehr hingenommen werden. Andererseits ist ruhiges Dorfleben mit Grün, Wäldern und Feldern für arbeitende Paare und auch für Familien mit Kindern ein Stück Lebensqualität.

Vorteil Hauskauf

Gegenüber der Variante, ein Grundstück zu suchen und neu nach individuellen Wünschen zu bauen, bietet der Kauf eines Bestandshauses auch so einige Vorteile. Die Bauten liegen in gewachsenen Wohnlagen, man muss keinen Bauplatz suchen und kaufen sowie eventuell anfallende Erschließungskosten zahlen, Garten, Hof, Terrasse sind angelegt, das Grundstück arrondiert, und die Garage ist oft auch schon dabei: Das sind Einrichtungen, die beim Neubau erst noch durch entsprechende Investitionen, zusätzlich zu den reinen Hausbaukosten, realisiert werden müssen. Müssen für einen fix und fertigen Neubau mit 140 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise so um die 210.000 bis auch zu 280.000 Euro, plus Grundstück und Außenanlagen, investiert werden, wird man in ländlichen Lagen für solch ein Bestandshaus zum Beispiel um die 140.000 bis 175.000 Euro zahlen müssen, aber eben inklusive Grundstück und Außenanlagen. Das sind nur beispielhafte Hinweise: Einiges geht neu und gebraucht preiswerter, aber auch teurer. Zum Teil sind Zweifamilienhäuser für zum Beispiel zwei Generationen und großen, familiengerechten Grundstücken zu haben, auf denen es genügend Auslauf für die Kinder gibt. In den Immobilienanzeigen sind auch Häuser aus den späten 60er-Jahren mit Vollkeller, zwei abgeschlossenen Etagen, Garage und über 1.000 Quadratmeter großem Grundstück für um die 170.000 Euro zu finden.

Ausschlaggebend für den Preis sind aber immer Lage, Alter und Größe des Objekts, Ausstattung und Bauzustand. Das heißt, man muss auch noch Renovierungs- oder eventuelle Sanierungskosten einplanen. Da in der Regel, aber eben nicht immer, laufende Verbesserungen, von der neuen Heizung bis zu neuen Fenstern, von den Alteigentümern durchgeführt wurden, bleiben dennoch meist weitere Arbeiten. Das könnte zum Beispiel die Modernisierung des Bades sein. Zu bedenken sind auch die stetig steigenden staatlich oktroyierten Energieeffizienzanforderungen.

Aber geht man von einem Einfamilienhaus für 150.000 Euro aus und investiert noch 50.000 Euro, damit das Gebäude den eigenen Ansprüchen nach schönem und gemütlichem Wohnen entspricht, so sind gut 200.000 Euro plus Erwerbskosten zu investieren. Das ist überschaubar, zumal sonst die Bauplatzpreise selbst in dörflichen Lagen - je nach Gebiet - schon bei 70 Euro pro Quadratmeter liegen, aber auch leicht weit über 100 Euro betragen können.

Belastung wie Miete

Ob Neubau oder Hauskauf: Ein gewisser Eigenkapitalfundus, am besten deutlich über 20 Prozent der Gesamtkosten, sollte auf jeden Fall vorhanden sein, um den Wunsch nach dem eigenen Haus realisieren zu können und die Finanzierungsabwicklung einfach zu gestalten. Man sollte sich zu Förderkrediten wie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder, gerade bei Familien, nach speziellen Bauförderungen - in der Regel einkommensabhängig - vom Land erkundigen. Aber auch sonst machen es die derzeitigen niedrigen Zinsen für Baukredite möglich, eine monatliche Belastung in etwa der Miethöhe zu erreichen. Bei einem Kapitalbedarf von 150.000 Euro, 3,5 Prozent Zinsen und ein Prozent Tilgung kommt der monatliche Abtrag auf knapp 563 Euro. Diesen Betrag muss man je nach Lage meist schon für eine 80 bis 95 Quadratmeter große Wohnung an Miete zahlen, ohne die vielen Vorteile eines Eigenheims genießen zu können.

Wichtig ist, dass die Belastung ständig getragen werden kann. Es ist zum einen empfehlenswert, zurzeit eher eine möglichst lange Festschreibungszeit für die Zinsen zu wählen und andererseits, wenn möglich, eine höhere Tilgungsrate zu vereinbaren. Dann steigt zwar die Monatsbelastung, aber die Kreditlaufzeit ist kürzer und die Gesamtkosten für den Baukredit sind geringer.

Wer sich ein bisschen im Verwandten- und Bekanntenkreis umhört, sich umschaut und Immobilienanzeigen verfolgt, wird sicher ein geeignetes Objekt finden. Passt alles, kann bald eingezogen werden. (DialogPr/juw)

Das PR-/Medienbüro DIALOGPresseweller ist seit über 30 Jahren aktiv, unter anderem mit Berichten zu Bau- und Finanzierungsthemen, Autotests und Reiseberichten sowie Meldungen zu unterschiedlichen Themen.

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Artikel vom 30.10.2010


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