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Modernisierung: Fitness-Plan fürs Haus

VON REINHOLD UNGER meist gelesen

Modernisierung: Fitness-Plan fürs Haus Deutschlands Immobilien sind überwiegend Oldtimer: Fast drei Viertel aller Ein- und Zweifamilienhäuser sind älter als 30 Jahre. Das bringt Handlungsbedarf für Millionen Hausbesitzer. Tatsächlich planen rund zwei Millionen Eigentümerhaushalte, in den nächsten drei Jahren ihre eigenen vier Wände zu modernisieren - dabei sind insbesondere Investitionen zur Verbesserung der Energiebilanz gefragt. Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Mühe gibt Tipps für den richtigen "Modernisierungsfahrplan".

"Am Anfang jeder Modernisierung sollte eine umfassende bauliche und energetische Analyse stehen", empfiehlt Mühe. Speziell dafür qualifizierte Architekten und Ingenieure findet man - nach Postleitzahlen geordnet - im Internet unter o. Erfahrene Energieberater können nach der Bestandsaufnahme auch Prioritäten setzen und eine sinnvolle Reihenfolge festlegen. "Für die Vor-Ort-Energieberatung gibt es staatliche Zuschüsse", weiß Mühe. Die Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist Sache des Energieberaters. Detaillierte Infos über mögliche Fördermittel gibt es unter .

Sinnvoll ist es, ohnehin fällige Modernisierungen gleich mit einer energetischen Optimierung zu kombinieren. "Wer in die Energieeffizienz der eigenen vier Wände investiert, kann seine Heizkosten deutlich senken - und tut gleichzeitig noch etwas für die Umwelt", erklärt Mühe. Wie sich eine Energiesparmodernisierung rechnet, zeigt sie am Beispiel der Heizung: "Ein Heizkessel mit modernster Brennwerttechnik kostet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus etwa 8.000 Euro. Dem steht in 20 Jahren allerdings eine Heizkostenersparnis von über 18.000 Euro bei einer Gasheizung gegenüber, bei Öl immerhin von fast 16.000 Euro."

Ebenso wie die Erneuerung des Heizkessels ist alle 15 bis 20 Jahre ein neuer Außenputz fällig. Verbindet man ihn mit der Optimierung der Wärmedämmung, muss man bei einem Einfamilienhaus mit Kosten von rund 18.000 Euro rechnen. Durch die geringeren Heizkosten nach der Sanierung hat sich die Investition nach rund 25 Jahren amortisiert. Auch der Einbau wärmeisolierender Fenster reduziert die jährlichen Energiekosten - um rund 6 bis 7 Euro pro Quadratmeter.

Jährlich 3.000 Euro Heizkosten sparen

Eine nach 20 bis 25 Jahren ohnehin anstehende Dachsanierung schlägt inklusive Wärmedämmung mit etwa 20.000 Euro zu Buche. Der einmaligen Investition stehen jährlich rund 900 Euro eingesparte Heizölkosten gegenüber. Wer sich außerdem für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung entscheidet, zahlt dafür etwa 5.000 Euro. Ein Vier-Personen-Haushalt kann damit 150 bis 200 Euro pro Jahr sparen. Eine Kombi-Anlage, die auch die Heizung unterstützt, spart noch mehr. Durch die sinkenden Heizkosten entlastet jede einzelne Maßnahme den Geldbeutel schon vom ersten Jahr an. "Wer sich für eine Komplettsanierung entscheidet, kann seine Heizosten sogar um bis zu 75 Prozent reduzieren", so Mühe. "Bei einem typischen Einfamilienhaus sind das rund 3.000 Euro im Jahr."

Welche Maßnahmen man angeht, um die eigenen vier Wände fit zu machen, ist natürlich auch eine Frage des finanziellen Spielraums. Mühe empfiehlt, für die ohnehin absehbaren Modernisierungen rechtzeitig einen Bausparvertrag abzuschließen und macht folgende Beispielrechnung auf: "Die Außenfassade, der Heizkessel und die Fenster stehen spätestens nach 20 Jahren zur Erneuerung an. Inklusive Wärmedämmung kommt dabei eine Summe von knapp 40.000 Euro zusammen. Mit einem zuteilungsreifen Bausparvertrag lässt sich die Rundum-Modernisierung zinsgünstig finanzieren. Vorteil: Beim Bausparen entfällt der sonst übliche Aufschlag für Kleinkredite."Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG ist mit 6,6 Mio. Kunden und einem Marktanteil von 30 Prozent die größte Bausparkasse in Deutschland. 2008 schloss das Unternehmen 1,1 Mio. Bausparverträge über 32 Mrd. Euro ab. Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern arbeitet Schwäbisch Hall eng mit den Genossenschaftsbanken zusammen. Im Ausland ist Schwäbisch Hall mit Beteiligungsgesellschaften in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und China aktiv und zählt dort 3,4 Mio. Kunden.


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Autor:
[R/U]


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Artikel vom 18.05.2010


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