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Top Sechs Maßnahmen der Hausmodernisierung

VON TINA BELOW meist gelesen

Energie-Fachberater Arndt Jänsch gibt Tipps zum effizienten Modernisieren

1. Außenwanddämmung

Die gut isolierte Outdoorjacke schützt vor Kälte und Feuchtigkeit bei Wanderungen. âhnliches leistet die nachträgliche Dämmung der Außenwand. Je nach Ausgangslage kommt ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade zum Einsatz. "Die geeigneten Maßnahmen werden dabei objektbezogen gemeinsam mit dem Hausbesitzer erörtert und in Abhängigkeit der Wirtschaftlichkeit definiert", erläutert Jänsch.

2. Dachdämmung

"Durch eine Dämmung des Daches können 15 bis 20 Prozent Energie eingespart werden", weiß Jänsch. Der Experte empfiehlt bei der Neueindeckung eine Dämmung auf den Sparren. Ist keine komplette, Dacherneuerung geplant, lässt sich der Wärmeschutz von innen, das heißt zwischen und unter den Sparren einbringen. Der Profi spricht dann von einer Zwischensparrendämmung und einer Untersparrendämmung, die sich gut kombinieren lassen.

3. Oberste Geschossdecke

"Bei alten Häusern ist die oberste Geschossdecke eine häufig unterschätzte Energieschleuder", berichtet Jänsch aus seiner täglichen Beratungspraxis. Wenn der Dachraum nicht genutzt oder nur zu Wartungsarbeiten betreten werden soll, dann können beispielsweise Dämmstoffbahnen ganz einfach in Eigenregie rutschfest und fugendicht verlegt werden. Soll der Dachboden begehbar bleiben, eignen sich druckfeste Dämmplatten, auf die ein Gehbelag aus Gipsfaser- oder Holzspanplatten gelegt wird. So erzielt der Hausbesitzer nicht nur einen hervorragenden Wärmeschutz, sondern je nach verwendetem Material auch einen vorbildlichen Schall- und Brandschutz.

4. Kellerdecken

Durch einen Quadratmeter ungedämmte Kellerdecke entweicht pro Jahr die Energie aus etwa zehn Litern Heizöl. Bereits eine 60 Millimeter dicke Kellerdeckendämmung reduziert diesen Verlust um bis zu 80 Prozent. "Eine Dämmung der Kellerdecke zählt zu den rentabelsten Wärmeschutz-Maßnahmen überhaupt", bestätigt der Energie-Fachberater."Mit wenig Aufwand können Hausbesitzer viele 100 Euro im Jahr einsparen:" Vorteil der Kellerdeckendämmung: "Die Wärmedämmplatten können ganz unkompliziert und selbst montiert werden", empfiehlt Jänsch. "So bleibt der Fußboden im Erdgeschoss behaglich warm."

5. Fenster

Ein Fensteraustausch lohnt sich, denn Wärmeschutzfenster lassen gegenüber Fenstern mit Einfachglas fast 75 Prozent weniger Wärme entweichen. "Die Erneuerung der Fenster rentiert sich durch die Energieeinsparung in wenigen Jahren", so Arndt Jänsch. Hausbesitzer sollten auf den sogenannten U-Wert achten. Dieser gibt an, wie viel Wärmeenergie durch ein Fenster entweicht. Je kleiner der Wert, umso weniger Wärme geht aus einem beheizten Gebäude verloren. "Beim Einbau neuer Fenster oder wenn die alten ausgetauscht werden, schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) einen U-Wert von 1,3 oder kleiner vor", weiß Jänsch. Werden mehr als ein Drittel der Fenster ausgetauscht, muss laut DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept erstellt werden.

6. Rollladenkasten

Alte Rollladenkästen sind oft Wärmelecks. "Der Anteil von Rollladenkästen an der Gesamtfläche der Wand ist zwar vergleichsweise gering, sie sind energetisch betrachtet aber das schlechteste Bauteil", erklärt Jänsch. Rollladenkästen im Sturzbereich, die im direkten Luftaustausch mit der Außenluft stehen, sollten innen gedämmt und mit wärmegedämmten Kastendeckeln versehen werden. Zugerscheinungen an Gurtdurchführungen können durch einen neuen Gurtdurchlass mit Bürstendichtung dauerhaft eliminiert werden.

Kompetente Beratung von Ihrem Energie-Fachberater

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Fördermittel, Energieeinsparung und Modernisierung finden Hausbesitzer auf dem Ratgeberportal  energie-fachberater.de . Dort können sie nach einem Energie-Fachberater in ihrer Nähe suchen. Mehr als 1.500 Energie-Fachberater stehen für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.Die Brancheninitiative "Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel" wurde im Oktober 2005 gegründet. Sie wird getragen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), den Kooperationen, Konzernen und Genossenschaften des deutschen Baustoff-Fachhandels sowie renommierten Unternehmen der Baustoffindustrie und Dienstleistern.


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Autor:
[T/B]


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Artikel vom 06.08.2010


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