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Transportgamaschen beim Pferdetransport - Beinschutz oder Risikofaktor?

VON DORIS JESSEN meist gelesen

Transportgamaschen beim Pferdetransport - Beinschutz oder Risikofaktor? Pferdetransport-Tipp auf  www.mit-Pferden-reisen.de: Transportgamaschen

Hamburg, 4. Juli 2011 - Beim Pferdetransport hat die Sicherheit für die Tiere Priorität. Eine immer wieder kehrende Frage ist hier: Sollen die empfindlichen Pferdebeine mit Tansportgamaschen geschützt werden oder nicht? Überraschenderweise sind die Antworten unterschiedlicher Profis durchaus unterschiedlich.

Auf den ersten Blick machen Transportgamaschen durchaus Sinn, weil sie die Beine gegen Stoß- oder Schürfverletzungen schützen können. Das gilt nicht nur für den Transport selbst, sondern auch für das Ein- und Aussteigen.

Die Tierarztsicht: Üble Kronrandverletzungen vermeiden

"Wenn ein Pferd beschlagen ist, sind meines Erachtens nach Transportgamaschen zwingend nötig", meint Dr. Günter Allmeling, Fachtierarzt für Chirurgie und Betreiber der Tierklinik Börnsen bei Hamburg. "Die Pferde können sich gerade Kurven oder bei Bremsmanövern leicht auf den eigenen Kronrand treten und dadurch entstehen üble Verletzungen mit nachfolgenden Wachstumsstörungen im Horn, die schlecht heilen", so der aus Erfahrung sprechende Tierarzt.

Der Spediteur: Immer nach Kundenabsprache

Etwas differenzierter sieht dies Helmut Wortmann vom international agierenden Pferdetransportanbieter Johannsmann: "Wir arbeiten immer in Absprache mit dem Kunden und fragen, ob das Pferd die Gamaschen kennt. Wenn ja, gibt es damit keine Schwierigkeiten. Wichtig ist allerdings, dass sie richtig sitzen und nicht rutschen. Bei nicht an Gamaschen gewöhnten Pferden sind die Reaktionen unterschiedlich. Gerade die langen und härteren Gamaschen, die über die Sprung- bzw. Karpalgelenke reichen, können schon zum Problem werden, wenn die Pferde versuchen, sie loszuwerden."

Pferde langsam an Gamaschen gewöhnen

Da die Gamaschen aber grundsätzlich schon dem Schutz dienen, sollte, wer genug Zeit hat, sein Pferd daran gewöhnen. Eine Alternative für lange Transportgamaschen können kurze Modelle oder auch weiche Fleece-Bandagen mit Unterlegkissen sein. Sie sollten weit nach unten gewickelt und wenn möglich mit Sprungglocken kombiniert werden.

Worauf kommt es an?

Das Angebot an Transportgamaschen ist sehr groß: Abgesehen von der Farbenvielfalt unterscheiden sie sich in Länge, Außenmaterial, Polsterungsstärke und Klettverschlüssen. Hans-Jürgen Lenters von HKM Sportsequipment erklärt das Material: "Üblicherweise werden die Transportgamaschen aus denselben Stoffen hergestellt wie robuste Outdoor-Decken, deren Materialstärke in Denier, abgekürzt "den" angeben wird. Um den nötigen Schutz zu gewährleisten sind sie unterschiedlich stark mit Wattierungen gefüttert. Für größtmögliche Robustheit werden überwiegend hochwertige Polyester- oder Nylongarne verwendet, die oft in Ripstoptechnik gewebt sind", so Lenters.

Entscheidend für die Bequemlichkeit ist die Passform: Bei langen Gamaschen ist es wichtig, dass sie speziell an den Sprunggelenken gut anliegen. Die langen Gamaschen sollten, so Lenters von HKM Sportsequipment, nicht zu hart sein, weil sie die Pferde sonst zu sehr stören.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Auf  www.mit-Pferden-reisen.de ist der ausführliche Bericht zu diesem Thema sowie eine umfangreichen Anbieterliste veröffentlicht.

Das Portal  www.mit-Pferden-reisen.de ging am 1. Juli 2010 online. Verantwortliche Herausgeberin ist die seit 20 Jahren erfolgreiche Pferdesportjournalistin Doris Jessen, die seit 2005 im Auftrag namhafter Pferdefachzeitschriften Pferdeanhänger sowie Zugfahrzeuge unabhängig testet und beschreibt und daher ein breites Know-how rund um den Pferdetransport entwickelt hat. Derzeit sind mehr als 45 Testberichte zu Pferdeanhängern und Zugfahrzeugen online.

Weitere Schwerpunkte neben dem Thema Pferdeanhänger und Pferdetransport sind die Bereich Reiturlaub, Aus- und Wanderreiten.

Für alle redaktionellen Beiträge arbeitet Doris Jessen mit einem kompetenten Autorenteam zusammen.


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Autor:
[D/J]


Homepage:

www.mit-pferden-reisen.de

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Artikel vom 04.07.2011


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