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Bekommen 150 Brennpunkt-Kids ein T-Shirt als Überraschung?

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Bekommen 150 Brennpunkt-Kids ein T-Shirt als Überraschung? Kick it like München: Integrationsprojekt "sucht via Internet-Plattform mySherpas.com Sponsoren für neue Teamkleidung

Mesut Özil, Lukas Podolski, Jerome Boateng oder Cacau: Guter Fußball auf dem Spielfeld ist nicht das einzige, was diese vier Kicker verbindet. Sie sind auch beispielgebend dafür, dass Sport Grenzen überschreiten lässt, integriert und verbindet. Besonders der Fußball hat in den vergangenen Jahren das deutsche "Wir-Gefühl" gestärkt. Das macht sich auch "kick it münchen" seit 2009 zum Motto, ein Münchner Projekt, das Kinder und Jugendliche aus einem sozial schwachen Umfeld über den Fußball in die Gesellschaft integrieren will. Jetzt suchen die Initiatoren mit Hilfe des Crowdfunding Portals  www.mySherpas.com finanzielle Unterstützung, um ihre rund 150 Schützlinge mit Team-T-Shirts auszustatten - und die Zusammengehörigkeit so weiter zu stärken.


Obwohl München zu den wohlhabendsten Städten Deutschlands zählt, gibt es auch hier soziale Brennpunkte. In den Bezirken Hasenbergl oder Milbertshofen gehören Gewalt und Armut ebenso zur Tagesordnung wie in Randbezirken von Berlin oder Hamburg. Kinder und Jugendliche sind davon besonders betroffen. Deshalb stehen sie im Mittelpunkt des Projekts "kick it münchen". "Mit dem wöchentlichen Fußballtraining, Turnieren und anderen gemeinschaftlichen Events, wollen wir vor allem sozial benachteiligten Kindern Hoffnung geben und ihr Selbstwertgefühl stärken", sagt "kick it münchen"-Gründer Matthias Heymann.

"Wichtig sind aber nicht nur Training und Turniere. Entscheidend für das das Team-Gefühl ist auch eine einheitliche Teambekleidung - zumal sie den Zusammenhalt der Spieler nach außen kommuniziert. Deshalb möchten wir unsere jungen Kicker mit T-Shirts überraschen. 1.800 Euro kostet deren Anfertigung, eine Summe, die wir allein nicht aufbringen können", sagt Heymann. Ihre Idee wollen die ehrenamtlichen Helfer von "kick it münchen" dennoch verwirklichen - und suchen jetzt über das Crowdfunding Portal  www.mySherpas.com nach Sponsoren. Seit Ende 2010 können auf der Website Künstler, Forscher, Kreative oder sozial Engagierte, denen zur Umsetzung ihres Projektes das nötige Starkapital fehlt, ihre Ideen vorstellen und für finanzielle Unterstützung werben. "Unzählige Ideen gehen jeden Tag verloren, weil das Geld für die Realisierung fehlt. Unsere Plattform kann hier helfen", sagt Dr. Tim Busse, Mitbegründer von mySherpas.com.

Das Prinzip der Plattform nennt man Crowdfunding und ist schnell erklärt: Mit Bildern, Filmen und Berichten werben die Projektinhaber für ihr Vorhaben und legen eine Summe fest, die benötigt wird, um die Idee in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig müssen sie damit beginnen, die Werbetrommel zu schlagen. Denn nur wer innerhalb von 90 Tagen ausreichend Sherpas, also Sponsoren, begeistert und die genannte Summe gesammelt hat, bekommt diese auch ausgezahlt. Anderenfalls fließt das bereits gesammelte Geld wieder zurück an die Sherpas. Doch nicht nur über Eigenwerbung können Unterstützer gewonnen werden. So stellen die Projektinhaber auch verschieden Prämien zusammen, die jeder Sherpa, entsprechend der jeweiligen Spendenhöhe, nach Vollendung des Projekts erhält. Meist sind dies Dinge, die auch eine enge Verbindung zu dem Vorhaben selbst aufweisen. So vergibt "kick it münchen" bei einer Spende von 25 Euro eine Fotocollage mit persönlicher Dankes-Signatur.

Über mySherpas

mySherpas.com ist eine Crowdsponsoring Plattform, die anderen bei der Verwirklichung eines Traumes oder einer Idee helfen will. Wer eine Idee hat, stellt diese per Video, Fotos, Text oder Audio auf der Plattform vor. Dann legt er ein Budget fest, das zur Realisierung notwendig ist. Zudem denkt sich der Projektinhaber Prämien aus, mit denen er sich bei seinen Sherpas bedankt. Anschließend rührt er die Werbetrommel, um möglichst viele Sponsoren für sich zu gewinnen. Jedes Projekt bleibt maximal 50 Tage online. Nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip muss der Projektinhaber in dieser Zeit sein Budgetziel erreichen. Schafft er dies, bekommt er die gesponserte Summe abzüglich einer Handling Fee von zehn Prozent von mySherpas.com ausgezahlt. Für die Realisierung seiner Idee ist er dann allein zuständig. Denn da es nicht um Investment, sondern um Unterstützung geht, behält der Projektinhaber die 100-prozentige Kontrolle. Allerdings darf er das Sponsoring-Geld nicht zweckentfremden. Wird ein Budget-Ziel nicht ereicht, bekommt jeder Sherpa sein gesponsertes Geld zurück.


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Autor:
[K/O]


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www.mysherpas.com

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Artikel vom 18.02.2011


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