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Reizthema Zeitarbeit

VON FRANK OBERPICHLER meist gelesen

Einen großen Teil unserer Informationen erhalten wir aus den Medien, von Kollegen und Bekannten. Manchmal gehen dabei die Fakten und mit ihnen auch die Wahrheit ein wenig verloren. Bald heißt es "pro und contra", "gut oder schlecht", Reizthemen entstehen.

Solche Reizthemen sind Zeitarbeit oder "Leiharbeit". Viele haben hier persönlich schlechte Erfahrungen gemacht: Eine miserable, "außertarifliche" Bezahlung, wenig Urlaub, mangelnder Respekt und eine unsichere Zukunft. Auch nach negativen Beispielen sucht man nicht allzu lange. Besonders im Bereich der Alten- und Krankenpflege ist Zeitarbeit hierzulande ein aktuelles und brisantes Thema. Personalmangel mit Zeitarbeit zu beheben, mag daher für manchen anmuten, wie den sprichwörtlichen Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Doch gibt es überhaupt eine reelle Alternative?

Fakt ist, dass qualifiziertes Pflegepersonal beinahe immer und überall gebraucht wird. Nicht zuletzt eine Folge des massiven Stellenabbaus zwischen 1996 und 2008: Hier wurden allein in den deutschen Kliniken rund 50 000 Vollzeitstellen (jede siebte) abgebaut. Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen steigt hingegen immer weiter – in zehn Jahren werden es gut 500.000 mehr sein als heute. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe prognostiziert daher für diese Zeit einen Pflegekräftemangel von voraussichtlich 140.000 allein in den Krankenhäusern. Auch die personellen Kapazitäten vieler Altenheime werden schon bald erschöpft sein – und sind es ja bereits. Die Folgen wiederum spiegeln sich in jeder kritischen Debatte über mangelhafte Arbeits- und Pflegebedingungen wider.

Gibt es "gute" und "schlechte" Zeitarbeit?

Die Zeitarbeit gerät dabei häufig mit in den Fokus der Berichterstatter. Zumal Zeitarbeitskräfte nicht selten in höchster Not angefordert werden, wenn die Personaldecke im eigenen Haus gefährlich dünn wird. Damit liegt ein positiver Aspekt der Zeitarbeit auf der Hand: Die hohe Flexibilität der Arbeitskräfte, sowohl was ihre Verfügbarkeit als auch ihre Qualifikation betrifft. Die naiv klingende Wunschformel hieße demnach: Zeitarbeit mit den Vorzügen einer festen Anstellung.

Viele Zeitarbeitsfirmen sähen hier bereits ihren Umsatz schwinden und Pflegeeinrichtungen unverhältnismäßig hohe Kosten auf sich zukommen. Doch stimmt das überhaupt? Ein Unternehmen, das seit fast zehn Jahren genau dieses Modell erfolgreich umsetzt, ist die Duisburger ruhrmed GmbH. Ein Personaldienstleister im Gesundheitswesen mit Geschäftsstellen in Essen und Dortmund. An ruhrmed kann man tatsächlich gut beobachten, welche positiven Folgen ein Kulturwandel in der Zeitarbeit für die Pflegebranche hätte:

Arbeitssicherheit und Respekt

Die ruhrmed GmbH hat unbefristete Arbeitsverträge mit einer überdurchschnittlichen Vergütung (im Vergleich zum Branchenindex "Pflege") als Standard eingeführt. Auf diese Weise entstehen keine ungerechten Gehaltslücken von bis zu 30 Prozent gegenüber den fest angestellten Kollegen. Eine Ausbeutung, wie sie in letzter Zeit immer häufiger aufgedeckt wurde – nicht zuletzt bei einigen bekannten, vermeintlich seriösen sozialen Einrichtungen. Bei der Arbeitnehmerüberlassung ruhrmed sind sämtliche Mitarbeiter nicht nur fest angestellt. Sie erhalten auch deutlich mehr als den von Gewerkschaften geforderten Mindestlohn von 7,79 Euro die Stunde – ruhrmed zahlt seinen examinierten Pflegekräften 14 Euro.

Die Unterschiede zur zurecht in Verruf geratenen Leiharbeit kommen bei ruhrmed in weiteren Bereichen zutage: Die Mitarbeiter erhalten ein Mitspracherecht bei der Auftragsplanung, eine umfassende arbeitsmedizinische Betreuung sowie außertarifliche Fahrtkostenzuschüsse. Wer als Arbeitnehmer in diesem Maße die Wertschätzung seines Arbeitgebers erhält und sozial abgesichert ist, lebt auch anders – sowohl beruflich als auch privat. Die Pflegeeinrichtungen bekommen das wiederum zu spüren – und damit auch den Mehrwert ihrer Investition in teurere, überlassene Mitarbeiter: Der Krankenstand der ruhrmed-Mitarbeiter liegt Jahr für Jahr bei nur etwa 3 Prozent und somit weit unter den Zahlen, die der Fehlzeiten-Report der AOK landesweit verzeichnet.

Zeit für eine weiße Revolution

Auf der Liste des Fehlzeiten-Reports stehen die Arbeitnehmer in der Altenpflege regelmäßig ganz oben. Kein Wunder, wenn man berücksichtigt, wie extrem sich körperliche und psychische Belastungen, Stress und eine allgemeine Unzufriedenheit auf die Gesundheit auswirken können. Am eigenen Leib hat dies auch ruhrmed-Geschäftsführer Martin Ruhmöller erfahren. Er war selbst Krankenpfleger und insgesamt 20 Jahre in der Pflegebranche tätig.

Dementsprechend pragmatisch und naheliegend ist seine Lösung des Problems: Faire, sozialverträgliche und sichere Arbeitsbedingungen bedeuten mehr Selbstwertgefühl und Lebensqualität für die Arbeitnehmer. Dies zu verwirklichen, ist eine wertvolle Investition sowohl für den Personaldienstleister als auch für die Einrichtung, welche jene Mitarbeiter beschäftigt. Denn deren Gewissenhaftigkeit und Einsatzbereitschaft setzen ein hohes Maß an Zufriedenheit voraus.

Für einen Kulturwandel in der Pflegebranche ist es höchste Zeit, darauf verweisen immer wieder entblößte Missstände sowohl in der Zeitarbeitsbranche als auch in der Pflege selbst. Dass er nicht nur möglich ist, sondern auch als erfolgreiches Geschäftsmodell funktionieren kann, beweist die ruhrmed GmbH.

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Über die ruhrmed GmbH:

Insgesamt unterstützt das Zeitarbeitsunternehmen aus Duisburg mit Geschäftsstellen in Essen und Dortmund bereits mehr als 400 Einrichtungen aus dem Ruhrgebiet, den täglichen Bedarf an Pflegeleistungen zu erbringen.

Im Jahr 2001 gegründet, arbeiten heute mehr als 200 Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie -pflegerinnen bei der ruhrmed GmbH. Außerdem ist das Unternehmen als erster Personaldienstleister aus dem Gesundheitswesen bereits zum zweiten Mal für den großen Preis des Mittelstandes nominiert worden. Eine Auszeichnung, die für erfolgreiche Unternehmensentwicklung, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Kunden- und Mitarbeiterbetreuung sowie Engagement in der Region steht.


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Autor:
[F/O]


Artikel vom 05.01.2011


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