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Akademiker heiß begehrt

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Akademiker heiß begehrt DEKRA Akademie stellt Arbeitsmarkt-Report 2011 vor

Stuttgart, den 5. Juli 2011 - Die Arbeitsmarktzahlen sind so gut wie lange nicht. Diesen Trend bestätigt der aktuelle DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011. Akademiker haben derzeit beste Chancen: Gleich vier Fachrichtungen finden sich unter den zehn am häufigsten gesuchten Berufen. Neben Ingenieuren für Elektrotechnik sind es IT-Spezialisten, Wirtschaftswissenschaftler sowie Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure. Doch auch Fachkräfte wie Servicemitarbeiter oder Krankenschwestern können aus vielen Angeboten wählen. In diesem Jahr schreiben deutlich mehr Arbeitgeber offene Stellen direkt aus. Dies zeigt: Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft und suchen Mitarbeiter in eine langfristige Festanstellung.

"Die Konjunktur ist am Arbeitsmarkt angekommen. Deshalb sind Absolventen in den MINT-Fächern und qualifizierte Fachkräfte noch knapper als bisher. Es steht zu befürchten, dass auch die vieldiskutierte Zuwanderung von Fachkräften diese Herausforderung nicht lösen wird", sagte Jörg Mannsperger, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und Geschäftsführer der DEKRA Akademie GmbH, bei der Vorstellung des Arbeitsmarkt-Reports am 4. Juli 2011 vor Parlamentariern in Berlin. "Unternehmen müssen sich nun verstärkt mit dem Potenzial von Personengruppen auseinander setzen, die bisher am Arbeitsmarkt unterrepräsentiert sind. Dies könnte beispielsweise Menschen mit Behinderungen, älteren Fachkräften oder benachteiligten Jugendlichen neue Chancen eröffnen", so Mannsperger.

Für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011 wurde eine Stichtagsanalyse von 10.558 Stellenangeboten in 13 deutschen Tageszeitungen und zwei führenden Online-Jobbörsen durchgeführt. Am Erhebungstag wurden am häufigsten Servicemitarbeiter für die Gastronomie gesucht. Zweifellos ist das Gastgewerbe mit mehr als 1,1 Millionen Beschäftigten ein wichtiger Arbeitsmarkt. Dennoch ist die hohe Stellenanzahl mit Vorbehalt zu sehen: Sie ist ein Sondereffekt durch eine große Recruiting-Kampagne eines Unternehmens der Systemgastronomie.

Nachfrage nach Ingenieuren steigt weiter

Auch in diesem Jahr liegen Ingenieure für Elektrotechnik ganz vorne. Am Stichtag konnten sie aus 330 Stellenangeboten wählen. Dies ist fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Verbunden mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ist auch die Nachfrage nach Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren wieder stark gestiegen. Nach einem Rückgang im Jahr 2010 liegt sie mit 242 Offerten heute um zwei Drittel höher. Insgesamt entfallen 63,2 Prozent aller Inserate für Ingenieure auf die zwei Fachgebiete Elektrotechnik sowie Maschinen- und Fahrzeugbau.

Rückgang bei den Gesundheitsberufen

Wie in den vergangenen Jahren finden sich mit Arzthelfern sowie Krankenschwestern zwei Gesundheitsberufe unter den Top Ten. Die Position des Arzthelfers liegt unverändert an dritter Stelle. Bei den Krankenschwestern hat sich hingegen eine auffällige Verschiebung nach unten ergeben. Sie liegen mit 281 Vakanzen nur an sechster Position. Der Rückgang ist in Anbetracht des Mangels an Pflegekräften enorm. Dies ist unter Umständen auf eine abwartende Haltung der Arbeitgeber in Hinblick auf die aktuell veränderte Gesetzeslage der erweiterten EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit zurückzuführen.

Ändern sich die Vertriebswege?

Kundenbetreuer befinden sich unverändert an der vierten Stelle (289 Angebote). Stellenangebote für Call Center Agents sind in diesem Jahr um ein Drittel zurückgegangen (auf 259 Offerten). Es fällt auf, dass auch andere Berufe im Direktvertrieb, wie beispielsweise Handelsvertreter oder Pharmareferenten, in den Stellenbörsen zurückgegangen sind. Demgegenüber ist die Anzahl anderer Vertriebspositionen, z.B. für Vertriebsleiter, gestiegen. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass Unternehmen in der Ansprache potenzieller Kunden neue Wege gehen.

Frühling für IT-Fachkräfte

Nach einem Rückgang im letzten Jahr sind die Aussichten für IT-Spezialisten wieder bestens. Insgesamt waren für sie am Stichtag 55,7 Prozent mehr Stellenangebote verfügbar. Software-Entwickler, -Architekten und Programmierer haben es in diesem Jahr auf den fünften Platz geschafft (287 Offerten). Doch auch Fachleute für Systems Engineering und Systemadministration sowie IT-Berater profitieren vom Jobboom für IT-Fachkräfte.

Gesuchte Zahlenspezialisten

Auch in der Finanz- und Consultingbranche herrscht eine positive Stimmung. So ist der Arbeitsmarkt für Wirtschaftswissenschaftler wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Controller derzeit sehr günstig. Mit 279 Offerten sind sie neu im Ranking. Administrative Aufgaben in Unternehmen und Organisationen scheinen stark zugenommen zu haben, wie der hohe Bedarf an Sachbearbeitern zeigt.

Über den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011

Für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011 wurde eine Stichtagsanalyse von 10.558 Stellenangeboten in 13 deutschen Tageszeitungen und zwei führenden Online-Jobbörsen durchgeführt. Er gibt jährlich einen Überblick zu den am häufigsten nachgefragten Berufen. Zusätzlich wurden für die Pflege- und IT-Berufe 354 bzw. 351 Stellenangebote im Volltext untersucht. Diese Analyse zeigt, welche Kompetenzen Bewerber idealerweise mitbringen sollten. Ein Exkurs widmet sich den Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen.

Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011 kann per E-Mail unter  email@autor.cap angefordert werden. Der Bezug ist kostenlos.

DEKRA Akademie GmbH

Die DEKRA Akademie GmbH, eine Tochter der DEKRA SE, versteht sich als individueller Berater und ganzheitlicher Prozessbegleiter für Qualifizierung. Langjähriges Know-how und Erfahrung aus der Bildungsberatung werden genutzt, um gemeinsam mit Partnern neue Qualifizierungskonzepte zu entwickeln. Mit ihrer praxis-, kunden- und qualitätsorientierten Ausrichtung ist die DEKRA Akademie seit ihrer Gründung 1976 zu einem der größten privaten Bildungsanbieter Deutschlands aufgestiegen. In dem bundesweiten Netz von DEKRA Akademien werden jährlich mehr als 150.000 Teilnehmer/innen auf veränderte oder neue berufliche Anforderungen vorbereitet.

Weitere Informationen:  www.dekra-akademie.de


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Autor:
[U/L]


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Artikel vom 05.07.2011


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