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Die Renaissance der Motivationstrainer

VON DORIS STRAHL meist gelesen

Mitarbeitermotivation wird deutschen Unternehmen wieder wichtiger!

In den neunziger Jahren waren sie die Stars der deutschen Wirtschaft: Motivationstrainer wie Jürgen Höller und Emile Ratelband. Sie füllten Stadien, begeisterten tausende und kassierten selbst schwindelerregende Tagesgagen. Doch genauso wie die Seifenblase der New Economy platzte auch in dieser Zeit die rosa-rote Welt der Motivationsgurus. Ob Depressionen, Insolvenz oder Steuerbetrug - fast alle Größen der "Tsjakaa!"-Szene verschwanden in der Versenkung. Deutsche Unternehmen distanzierten sich schnell von der Zusammenarbeit und den Praktiken dieser Motivationstrainer und das Thema "Mitarbeitermotivation" wurde nur noch sehr stiefmütterlich behandelt.

Nach einer langen Pause fragen aber nun mehr und mehr Unternehmen wieder nach Motivationsimpulsen für ihre Mitarbeiter nach. Dieser Markttrend wird von vielen Seminar-Anbietern wie u.a. Semigator bestätigt. In diesem Zusammenhang befragten wir einen Insider, den Diplom-Psychologen Rolf Schmiel, wie er diese Entwicklung wahrnimmt. Laut der Fachpresse ist Rolf Schmiel ein anerkannter Experte der Mitarbeitermotivation.

DS: Herr Schmiel, stimmt es, dass deutsche Unternehmen wieder vermehrt Motivationsseminare anfragen?

RS: Ja, dies ist generell richtig, jedoch gibt es eine eindeutige Veränderung bezüglich der Anforderungen der potentiellen Auftraggeber.

DS: Inwiefern?

RS: Den häufigsten Satz, den mein Team hört, heißt "Wir wollen Mitarbeitermotivation ohne Tsjakaa-Schreien." Die Unternehmen suchen nach fundierten Konzepten von seriösen Anbietern, die mehr zu bieten haben als heiße Luft.

DS: Woran erkenne ich seriöse Anbieter?

RS: Schauen Sie sich zunächst die Homepage Ihres Kandidaten an. Wenn die Ihnen schon zu wild und reißerisch ist, dann sollten Sie vorsichtig sein. Wichtig ist es auch, was andere über Ihren möglichen Trainer sagen. Damit meine ich nicht kurze Zitate aus der Presse, sondern nachweisliche Referenzen mit eindeutigen Kontaktadressen.

DS: Wie soll das konkret aussehen?

RS: Geben Sie sich nicht mit einem "Herr P. aus J. sagt "Super Seminar!" zufrieden, sondern fordern Sie die konkreten Namen der Auftraggeber an. Ein seriöser Trainer wird Sie wahrscheinlich mit entsprechenden Referenzen überschütten können.

DS: Zum Schluss möchte ich noch wissen, was zeichnet ein vorbildliches Motivationstraining aus?

RS: Es muss maßgeschneidert für die jeweilige Teilnehmergruppe sein und handfeste Ideen mitgeben. Standardlösungen und flotte Sprüche sind aus meiner Sicht verschenkte Zeit. Der Motivationstrainer sollte sich im Vorfeld intensiv mit der täglichen Arbeit der Teilnehmer auseinandersetzen und ihnen psychologisch fundierte und praxiserprobte Lösungen für ihre beruflichen Herausforderungen anbieten können. Nur dann kann ein Seminar oder Vortrag eine nachhaltige Wirkung haben.

DS: Vielen Dank für das Gespräch!

Der Diplom-Psychologe Rolf Schmiel ist Deutschlands unterhaltsamster Motivationstrainer und Gastredner. Seit mehr als 10 Jahren begeistert er mit seinen Vorträgen und Workshops die Mitarbeiter renommierter Unternehmen, wie z.B. Audi, Deutsche Bank, Lufthansa, Nokia, Siemens und VW. Außerdem ist er ein inspirierender Buchautor. Seinen aktuellen Ratgeber "Wichtig ist auf dem Platz!" gibt es als Gratis-Download auf .


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[D/S]


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Artikel vom 14.07.2010


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