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Nach dem Studium folgt der Sprung ins kalte Wasser

VON GUIDO AUGUSTIN meist gelesen

Nach dem Studium folgt der Sprung ins kalte Wasser Ergebnisse der Studentenbefragung "unicensus11": Studenten haben ein völlig falsches Bild vom Berufseinstieg / Lehrplan lässt zu wenig Zeit für praktische Erfahrungen

Die Fehleinschätzung könnte kaum drastischer sein: Während sich Studenten einen sanften Übergang ins Berufsleben durch eine fachliche Aus- und Weiterbildung, individuelle Coaching-Programme und Softskill-Trainings ausmalen, erinnern sich Akademiker mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung vor allem an eins: den Sprung ins eiskalte Wasser. An Kennzahlen gemessen zu werden, war eine ebenso neue Erfahrung wie der plötzliche Umgang mit einer großen Unbekannten: dem Faktor Mensch - sei es als Kunde, Vorgesetzter oder Kollege. Zudem erwies sich das an den Hochschulen vermittelte Fach- und Methodenwissen im Berufsalltag als unzureichend. Der eindringliche Rat an den akademischen Nachwuchs: bereits während des Studiums möglichst viel Praxiserfahrung sammeln.

Der straffe Lehrplan der Bachelor- und Master-Studiengänge scheint jedoch wenig Platz für die Business Class zu lassen. Knapp die Hälfte der Studentinnen und Studenten (49 Prozent) gibt an, Studium und Arbeit nur schwer miteinander verbinden zu können, 47 Prozent arbeiten während des Semesters gar nicht oder nur geringfügig (maximal fünf Stunden pro Woche). Ein deutlich anderes Bild zeigt sich während der Semesterferien. Dann verzichtet nur noch jeder vierte Student auf einen Nebenjob, 20 Prozent der Studentinnen und Studenten arbeiten zwischen 11 und 20 Stunden pro Woche, 31 Prozent sogar mehr. Besonders begehrt sind Tätigkeiten als sogenannter Werkstudent, die einen fachlichen Bezug zum Studium vorweisen und eine Möglichkeit bieten, sich frühzeitig bei einem potentiellen Arbeitgeber zu bewähren.

"Das Dilemma aus Sicht der Studenten: die Ausbildung an den Hochschulen bereitet nicht optimal auf den Berufsstart vor, und die Unternehmen kümmern sich zu wenig um den akademischen Nachwuchs. Diese Lücke können Studenten nur selbst schließen, indem sie möglichst früh praktische Erfahrungen sammeln und an ihrer sozialen Kompetenz feilen", resümiert Olaf Kempin, Geschäftsführer der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit über 500 Studenten, Absolventen und Young Potentials und setzt diese bei vielerlei Beratungs- und IT-Projekten in Unternehmen ein.

Über unicensus11:

Die jährliche, repräsentative Befragung "unicensus" der univativ GmbH & Co. KG, Darmstadt, beleuchtet das Lebensumfeld von Studentinnen und Studenten in Deutschland - warum sie parallel zum Studium arbeiten, was sie erwarten und wie sie leben. Im Juni und Juli 2011 wurden anhand eines Fragebogens persönliche Gespräche mit knapp 1.200 Studentinnen (45 Prozent) und Studenten (54 Prozent) an etwa 60 Hochschulen in Deutschland geführt. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 23,4 Jahren. Gleichzeitig beteiligten sich rund 1.000 Akademiker mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung an einer Online-Befragung über ihre Eindrücke beim Berufseinstieg.

Weitere Informationen im Internet unter  www.unicensus.de Als Bindeglied zwischen Hochschule und Unternehmen beschäftigt die univativ GmbH & Co. KG ambitionierte Studenten, Absolventen und Young Professionals, um sie in Unternehmen als Berater, Projekt- und IT-Dienstleister einzusetzen. Ausgestattet mit frischem Hochschulwissen und Praxiserfahrung entwickeln diese kreativen Köpfe innovative Lösungen oder unterstützen Unternehmen gezielt in projektkritischen Phasen. Dabei setzt univativ vorgegebene Aufgaben um (Support on Demand) oder verantwortet geschlossene Leistungen wie Anwendungsentwicklung, IT-Support, Roll-outs, Qualitätssicherung und Testing (Managed Services & Solutions).

Die Qualität der Dienstleistung sichert ein mehrstufiges Auswahlverfahren, bei dem potentielle Mitarbeiter ihre Eignung für den Projekteinsatz beweisen müssen. Der akademische Nachwuchs profitiert von einem breiteren Zugang zum Arbeitsmarkt, die Unternehmen von bedarfsgerechter Unterstützung mit gesicherter Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Am Firmensitz in Darmstadt sowie in den Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Mannheim, München und Stuttgart beschäftigt univativ derzeit über 500 Studenten, Absolventen und Young Professionals; mehrere Tausend sind in der Datenbank "Young Potentials" Pool" erfasst.

Weitere Informationen im Internet unter  www.univativ.de .

Die Qualität der Dienstleitung sichert ein mehrstufiges Auswahlverfahren, bei dem potentielle Mitarbeiter ihre Eignung für den Projekteinsatz beweisen müssen. Der akademische Nachwuchs profitiert von einem breiteren Zugang zum Arbeitsmarkt, die Unternehmen von bedarfsgerechter Unterstützung mit gesicherter Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Am Firmensitz in Darmstadt sowie in den Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Mannheim, München und Stuttgart beschäftigt univativ derzeit über 500 Studenten, Absolventen und Young Professionals; weitere 5.500 sind in der Datenbank "Young Potentials" Pool" erfasst.

Weitere Informationen im Internet unter  www.univativ.com .


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Autor:
[G/A]


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Artikel vom 23.09.2011


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