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Interkulturelles Training USA

VON EKATERINA BEEKES meist gelesen

Interkulturelles Training USA: Egalitarismus – wie gleich sind Amerikaner?

In einem  interkulturellen Training USA wird der zu entsendende Mitarbeiter aus Deutschland darauf vorbereitet, dass der Begriff "Gleichheit" nicht unbedingt gleich verstanden wird. Während man in Deutschland oft ein eher sozialistisch gesellschaftlich geprägtes Verständnis dieses Begriffes hat, bedeutet es in den USA, dass jedermann die gleichen Chancen haben sollte, nicht dass jeder in der Gesellschaft gleich sein sollte. Um es platt auszudrücken: Jeder sollte die Möglichkeit haben, vom "Tellerwäscher zum Millionär" aufzusteigen. Ob er dies schafft, hängt jedoch allein von ihm selbst ab.

In einem interkulturellen Training USA von  Global Cultures wird auf diese Unterschiede eingegangen, die große Auswirkungen auf das Arbeitsleben haben. US-Amerikaner bevorzugen einen partizipativen Führungsstil, sie erwarten, von den Vorgesetzten mit in die Entscheidungsfindung einbezogen zu werden. Ist dies nicht der Fall, sollte man als Vorgesetzter zumindest diesen Anschein erwecken. Anweisungen werden oft als "Bitten" verpackt, und nicht wie Befehle kommuniziert. Ein wesentlicher Bestandteil eines interkulturellen Trainings USA ist ebenfalls, den richtigen Umgang miteinander in USA zu erlernen. Er wird von den Deutschen als sehr locker empfunden, man redet sich mit Vornamen an und kommuniziert unabhängig von der hierarchischen Zugehörigkeit ungezwungen miteinander.

Interkulturelles Training USA: We are the world!

Gerade in diesem Bereich ist ein interkulturelles Training USA ein wesentlicher Bestandteil jeder Vorbereitung auf eine Entsendung in die USA oder auch auf andere geschäftliche Kontakte mit Amerikanern.

Aufgrund seiner Vergangenheit und der Rolle des Nationalsozialismus im letzten Jahrhundert, hat sich in Deutschland ein zurückhaltender Umgang mit nationalen Symbolen entwickelt. Ganz anders in den USA, wo Nationalstolz nicht negativ behaftet ist, und offen gezeigt wird. Ein interkulturelles Training USA wird die Teilnehmer auf die Wurzeln dieses Verhaltens aufmerksam machen, die unter anderem in der Geschichte begründet sind. Die USA waren das erste Land der Welt, das sich von einer feudalen Vergangenheit und den damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Normen und Beschränkungen emanzipierte. Die USA wurden zum Einwanderungsland für alle, die andere Staaten aufgrund wirtschaftlicher Not und politischer oder religiöser Verfolgung verlassen mussten oder wollten. Seit seiner Entstehung ist die USA eine Demokratie, in der die Verfassung Menschenrechte zu einem Zeitpunkt formulierte, wie es in keiner anderen Region der Welt möglich war. In einem interkulturellen Training USA wird man ebenfalls erfahren, wie diese Geschichte die Mentalität anderweitig geprägt hat.

Oft wird in einem interkulturellen Training USA dargelegt, wie die Verfassung, aber auch z.B. die Rede von Präsident Lincoln anlässlich der Schlacht von Gettysburg, diese Mentalität in Worte gefasst hat: Das verbale Bindeglied als Ausdruck der Ideale der vielfältigen US-amerikanischen Bevölkerung. So leitet sich auch das Verständnis der Amerikaner ab, dass die USA als geschichtlich erste Verkörperung einer wünschenswertesten Gesellschaft, eine Führungsrolle in der Welt zu beanspruchen hat. Der historische Erfolg bekräftigt diese Einstellung. Es ist bemerkenswert, dass diese Einstellung auch nicht unter den durchaus zahlreichen Rückschlägen gelitten hat, wie z.B. dem Vietnam-Krieg oder der früheren Rassenkonflikte.

Ein interkulturelles Training USA sollte aber auch deutlich machen, dass der Nationalstolz der US-Amerikaner sich auf ihr Land und ihre Ideale bezieht, nicht notwendigerweise auf politische Institutionen, denen man durchaus kritisch gegenüber steht, und die sich so wenig wie möglich in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben einmischen sollten. Wesentlich bei einem interkulturellen Training USA ist es also zu vermitteln, welche sensiblen Themen lieber außen vor gelassen werden sollten um zu vermeiden, US-Amerikaner in ihrem Nationalstolz zu verletzen. Gerade für Deutsche mit ihrem historisch bedingten problematischen Umgang mit nationalen Symbolen, ist ein solches interkulturelles Training USA unbedingt anzuraten.

Allerdings gibt es in USA ein extensives Regelwerk, das dazu geschaffen wurde, um das amerikanische Prinzip der Chancengleichheit in der Praxis durchzusetzen. Hierzu zählen ein sehr weitgehender Minderheitenschutz und ein gesetzlicher Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Alter oder Herkunft. Gepaart mit dem typisch amerikanischen Verhalten des Gangs zum Rechtsanwalt, haben diese Normen einen diffizilen Verhaltenskodex hervorgebracht, der unbedingt in einem interkulturellen Training USA eingeübt werden muss. Nicht selten haben Bemerkungen, die in Deutschland als normal oder harmlos empfunden werden, in USA rechtliche Konsequenzen!
In einem interkulturellen Training USA wird man ebenfalls lernen, dass trotz des Gleichheitsgedankens in der amerikanischen Mentalität, bestimmte Führungsgruppen autoritär agieren, was allgemein akzeptiert wird. Auch hier suchen sich die Amerikaner "ihre Helden", wie z.B. Jack Welch von General Electric oder Lee Iacocca von Ford und Chrysler. Dies trifft jedoch weniger auf die mittleren Führungsebenen zu, weshalb gerade in diesem Bereich ein interkulturelles Training USA für ein erfolgreiches Arbeiten unabdingbar ist.

Mehr Infos: [1]
 globalcultures.eu


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Autor:
[E/B]


Artikel vom 12.02.2013


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