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Von unsagbarer Trauer, verzweifelter Sprachlosigkeit und dem Finden einer neuen, inneren Beziehung zum Verstorbenen

VON FRIEDERIKE GREMLER meist gelesen

Unser Dasein ist die uns gegebene Zeit zwischen Geburt und Tod. Wie lange ein jeder da-sein darf, weiß niemand, und doch: um sinn-voll und ohne die Angst im Nacken leben zu können, glauben wir natürlich, nicht heute, nicht in einer Woche oder einem Jahr zu sterben, sondern ein möglichst langes, erfülltes Leben führen zu können.
Auf unserem Lebensweg begleiten uns geliebte Menschen, Familie und Freunde, die unsere eigene Existenz mit Zuneigung bereichern und uns Halt geben in all dem unwegsamen Gelände, das wir zeitlebens immer wieder zu durchschreiten haben. Doch jede dieser geliebten Personen ist ebenso endlich. – Plötzlich wird der eigene Sohn aus der Mitte deines Lebens gerissen, du verlierst jeden Halt, keiner kann dich auffangen, es gibt keinen Trost, kein Verstehen, es ist un-begreiflich, sinn-los und absolut inakzeptabel. Wieso er? Wieso jetzt? Wieso vor mir? Die Antwort hierauf kennen wir nicht. Die Leere seiner Abwesenheit frisst dich auf, du ziehst dich in dich zurück, hast kein Gestern und kein Morgen mehr, nichts geht dich mehr an, jeder Atemzug ein Hohn, eine Qual – du trauerst unsagbar.
Raum und Zeit, Sprache und Bewusstsein enthoben, kann sich jedoch eine transzendente Tür in eine immaterielle Sphäre öffnen, die in diesem Buch "Weltenseele" genannt wird: An diesem Ort können wir dem Verlorenen wieder nahe sein und mit ihm kommunizieren, und diese Begegnung kann lindernd, vielleicht sogar heilend sein, wie uns Dorothea Stockmar anhand ihrer eigenen – eher zufälligen – Nach-Tod-Erfahrungen erzählt.
IADC ist eine von Juliane Grodhues beschriebene psychologisch anerkannte Methode, die es Trauernden ermöglicht, innerliche Wiederbegegnungen mit Verstorbenen zu erfahren und den Tod als Teil des Lebens zu begreifen.

Die Künstlerin Dorothea Stockmar lebt und arbeitet in Celle. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die Trauerbewältigung mittels symbolisch-kreative Impulse, unter anderem durch Klang- und Bildinstallation zu Zyklen wie: Sprachbilder-Bildsprache, HeilKunst in einem anderen Licht. Zudem ist sie ausgebildete Sterbe- und Trauerbegleiterin mit langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeit in der Hospiz-Bewegung.

Die Diplom-Psychologin Juliane Grodhues leitet eine eigene psychotherapeutische "Praxis zur Lösung von Trauma und Trauer". Nach langjähriger Berufserfahrung in unterschiedlichen Institutionen und anlässlich eigener Nach-Tod-Erfahrungen bildete sie sich 2006 in "Induced After Death Communication (IADC)" bei Dr. Allan Botkin (USA) fort. Seit dieser Zeit arbeitet Juliane Grodhues als IADC-Therapeutin und seit 2009 auch als IADC-Ausbilderin. Mit der Gründung des Allan-Botkin-Instituts Deutschland 2011 trägt sie zur weiteren Verbreitung dieser neuen Therapiemethode bei.

Bibliografie: Juliane Grodhues/Dorothea Stockmar: Wie eine Welle vom anderen Ufer. Nach-Tod-Begegnungen zwischen Kunst und Psychotherapie, MEDU Verlag, Dreieich, Softcover, 92 Seiten, 9,95 €, 978-3-941955-41-7

Pressekontakt: Friederike Gremler, MEDU Verlag, Schloss Philippseich, 63303 Dreieich, Tel.:06103/3125472,  email@autor.cap , Homepage;  www.medu-verlag.de


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Autor:
[F/G]


Artikel vom 20.07.2011


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