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Die Paulus Papiere

VON CLAUDIA DI PARDO meist gelesen

Aus Kostengründen werden im Bistum Trier Pfarreien und Kirchengemeinden zusammengelegt. Pfarrer Thomas Simmerling wird abberufen und erhält eine neue Aufgabe. Er soll, da Petrus und Paulus die Stadtpatronen von Trier sind, im Auftrag des Trierer Bischofs Adrian Verhoeven in Rom die Originale der Paulusbriefe nach neuen Aspekten durcharbeiten. In Rom hilft Thomas Pater Bonifaz. Ein Sonderling, der neben ungeahntem Wissen immer wieder zusammenhanglose Gebetsfragmente und Lobpreisungen von sich gibt.
Auf die Paulus-Briefe angesprochen, murmelt er ständig Paulus-Papiere vor sich hin. Allerdings kann Bonifaz jede seiner Fragen beantworten und ihn sogar mit den kostbaren Originaldokumenten versorgen. Thomas erhält ein vollkommen neues Bild von Paulus. Aber er fragt sich, ob dieses Bild von seinem Trierer Bischof erwünscht ist.

Thomas wird Zeuge, wie Bonifaz scheinbar durch einen Unfall stirbt. Der Pater hat ihm einen Brief hinterlassen, in dem er Thomas bittet, zu seiner Schwester zu fahren und nach den Paulus-Papieren zu fragen.
Für viele Jahre, so die Schwester, sei ihr Bruder im Vatikan verantwortlich gewesen für die Unterbringung der Kirchenfürsten und Gäste.
Als Thomas sich verabschieden will, zeigt sie ihm eine abgeschlossene Kammer ihres Bruders, vollgestopft mit Unterlagen, Päckchen und unendlich vielen beschrifteten Briefumschlägen. Das alles gehöre jetzt ihm, sagt sie.
Nach einer halben Stunde erkennt Thomas, dass Bonifaz alles gesammelt hat, was seine Gäste, Kardinale und Bischöfe, an verräterischen Dingen vergessen oder liegen gelassen haben. Die schriftlichen Anfertigungen Bonifaz' zeigen, wann und wo und unter welchen Umständen die Requisiten von wem stammen. Mit ihrer Hilfe hat Bonifaz, wie Thomas herausfindet, über Jahrzehnte Verfehlungen unter anderem auch gegen die Zölibatsverpflichtung nachzuweisen versucht. Allen Spuren von unehelichen Kindern ist Bonifaz nachgegangen.

So sehr Thomas, von seiner neuen Aufgabe zugleich abgestoßen und besessen, sich in der Folgezeit bemüht, Verbindungen zwischen den Kindern und ihren geistlichen Vätern herzustellen, er hat vorerst keinen Erfolg. Erst der Kontakt zu einem Ordensbruder von Bonifaz während eines weiteren Aufenthaltes in Rom hilft ihm, Hintergründe aufzudecken.
Doch mit seinem Tun macht er andere auf sich aufmerksam. Man versucht, ihn in den Bergen Roms von der Straße abzudrängen. Nach einem weiteren Versuch, ihn unschädlich zu machen, will er schon seine Ermittlungen einstellen.
Ein Unbekannter spielt ihm Unterlagen zu, mit deren Hilfe er nun nachweisen kann, wer die Väter der Priesterkinder sind.
Thomas ahnt, dass er in höchster Gefahr ist und es für seine Gegner nur eine Möglichkeit gibt: ihn auszuschalten und an die Unterlagen, an das Erbe von Bonifaz zu kommen.
Als Thomas schon glaubt, alles gelöst zu haben, kommt er seiner eigenen, geschickt vertuschten Identität auf die Spur. Gleichzeitig erkennt er, dass ihn der Unbekannte gezielt mit neuen Informationen füttert, damit Thomas sich auf einen Kardinal konzentriert, der große Chancen hat, bei der nächsten Papstwahl eine wichtige Rolle zu spielen. Ohne es zu merken, wird er zum Handlanger des Unbekannten, dessen Macht so weit geht, dass er als Drahtzieher verantwortlich ist für den Romauftrag im Namen des Trierer Bischofs. Thomas provoziert mit seiner Vorgehensweise, endlich die eigene Identität aufzudecken, einen Eklat und setzt eine Kettenreaktion in Gang, die er nicht mehr stoppen kann.

365 Seiten
Taschenbuch
ISBN: 9783938719282
12,60 Euro


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Autor:
[C/D]


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Artikel vom 22.09.2010


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