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Briefe und Zeichnungen aus dem Konzentrationslager

VON PIERRE DIETZ meist gelesen

Briefe und Zeichnungen aus dem Konzentrationslager Der Autor Pierre Dietz zeichnet in seinem Buch "Briefe aus der Deportation – Französischer Widerstand und der Weg nach Ausschwitz" den Weg von William Letourneur nach, der von einem Nachbar denunziert 1943 von den Nazis verhaftet wurde.

Der Vorwurf lautet Angehöriger des Widerstands zu sein. Er kann den Verhören widerstehen und da die Nazis ihm nichts nachweisen können, über Compiegne zunächst nach Buchenwald deportiert.

Anfänglich kann er ihr noch heimliche Briefe schreiben, die er in den Wäschepaketen versteckt, doch in Buchenwald fällt diese Möglichkeit weg. Jetzt darf er nur noch einen Brief pro Monat schreiben, der dann auch noch zensiert wird.

Dann wird er nach Lublin in ein kleines Arbeitslager der Deutschen Ausrüstungswerke (DAW) verlegt. Die Texte in den Briefen werden immer kürzer und die Schrift der übersetzenden Kameraden, die nötig sind, weil der Brief in deutscher Sprache abgefasst werden muss, wird immer mehr zu einem fast unverständlichen Gekritzel. Dann kommen keine Briefe mehr zu Hause an.

Lublin wird von der russischen Armee befreit. Der letzte abgehende Transport mit KZ-Häftlingen geht in Richtung Auschwitz.

Grundlage des Buches sind Briefe, die William und seine Frau Hélène sich in dieser Zeit schreiben konnten. Im Gegensatz zu Juden, wurde bei politischen Gegnern nicht die ganze Familie verhaftet und so sendete Hélène eine beachtliche Menge an Hilfspaketen.

Der Autor beschränkt sich jedoch nicht bei der Darstellung der Briefe, sondern ergänzt diese in seinem abwechslungsreichen Werk, mit Kalenderblättern, die Eckpunkte der Geschichte aufzeigen, Hintergrundbetrachtungen der jeweiligen Sachlage, Zeichnungen von den französischen Häftlingen Auguste Favier und Pierre Mania, 3D-Darstellungen der Lager und historischen Fotos. Selbst Witze aus der Zeit sollen zum einen den Zeitgeist widerspiegeln und zum anderen aufzeigen, wie gefährlich es war, einen solchen an falscher Stelle vorzutragen.

Trotz des schweren Themas ist das Buch leicht verständlich und abwechslungsreich geschrieben, um es auch für Jugendliche zugänglich zu machen.

Erschienen im Verlag Edition AV, ISBN: 987-3-86841-042-6, Preis: 16,00 €

Hier ein paar Stimmen zum Buch:

– "Didaktisch Wertvoll" - Rosa-Luxemburg-Stiftung
– "Einzigartige Quellen aus den Lagern" - Rüsselsheimer Echo
– "Briefe aus der Hölle" - Frankfurter Rundschau
– "Die Briefe bewegen, lassen einen nicht mehr los, und machen die Lektüre des Buchs so reizvoll" - hr4
– "Gewürzt mit Zeitdokumenten, Kalenderblättern und zeitgenössischen Witzen wird ein Bild der Zeit gezeichnet, das Opfer und Täter gleichermassen beleuchtet" - Main-Spitze
– "... hebt sich sehr ab, aus dem Wust aus Papier, der hier [auf der Frankfurter Buchmesse 2010] vorhanden ist" - Literadio


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Autor:
[P/D]


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Artikel vom 19.11.2010


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