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Unwirkliche Wirklichkeit. Eine jüdische Kindheit in der Zeit des Nationalsozialismus

VON FRIEDERIKE GREMLER meist gelesen

Gejagt, versteckt und am Ende gerettet: Max ist acht Jahre alt, als er seine Heimat verlassen muss, ohne zu wissen warum. Die Familie flieht von einem Versteck zum nächsten und findet schließlich Unterschlupf in einem Hühnerhaus, in dem sie von 1942 bis 1945 lebt.

Einfühlsam und kindgerecht erzählt Max Amichai Heppner von seiner turbulenten Kindheit unter dem Hakenkreuz und gewährt sowohl Kindern als auch Erwachsenen authentische Einblicke in das Leben eines Verfolgten, der in der Kunst seine Zuflucht fand.

Max Amichai Heppner verbrachte seine Kindheit im Schatten des Holocaust. Seine Eltern waren kurz vor seiner Geburt nach Holland geflohen, um den Nazis zu entgehen. Als diese auch Holland einnahmen, versteckte er sich mit seinen Eltern in einem Hühnerhaus und überlebte. 1946 wanderte er mit seiner Mutter in die USA aus, wo er Journalismus und Landwirtschaftsökonomie studierte und später im Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Landwirtschaftsministerium in Washington D.C. arbeitete. Seit jeher bemüht er sich herauszufinden, was zur Nazizeit alles geschehen war, und die eigenen Erlebnisse zu verarbeiten; nach seiner Pensionierung im Jahre 1994 konzentrierte er sich noch intensiver auf seine Bemühungen. Im Zuge dieser Verarbeitung gab er sich den hebräischen Namen "Amichai", der "Mein Volk lebt" bedeutet. Seine Familienfotos, Zeichnungen und Dokumente aus der Zeit des Krieges können im Jüdischen Museum in Berlin, im U.S. Holocaust Memorial Museum und im Jewish Museum of Maryland in Baltimore besichtigt werden. Heute lebt Heppner in Baltimore und Florida, arbeitet ehrenamtlich als Hilfsrichter und Vorbeter und genießt das Zusammensein mit seiner Familie.

Bibliografie:Max Amichai Heppner: Ich wohne in einem Hühnerhaus, MEDU Verlag, Dreieich, Softcover, 140 Seiten, 14,95 €, ISBN: 978-3-941955-26-4

Pressekontakt: Friederike Gremler, MEDU Verlag, Schloss Philippseich, 63303 Dreieich, Tel.: 06103-3125471, Fax: 06103-3125475, E-Mail:  email@autor.cap,  www.medu-verlag.de


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Autor:
[F/G]


Artikel vom 23.11.2010


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