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Social Business – eine treibende Kraft der Zukunft

VON ALEXANDRA SCHMIDT meist gelesen

Von Matilda Jernevad, schwedische Social Media Spezialistin

Veränderung – das ist der Begriff, mit dem sich die Zukunft unseres Business-Alltag am treffendsten umschreiben lässt. Und zu diesen Veränderungen gehört auch das sogenannte Social Business, ein Trend der Unternehmen in den kommenden Jahren enorm beeinflussen wird. Gleichzeitig wird die Veränderungsfähigkeit von Organisationen immer mehr zum erfolgskritischen Faktor.

Aber was ist eine soziale Organisation und wodurch zeichnet sie aus? Was müssen Unternehmen tun, um sozial zu werden und welche Vorteile ergeben sich daraus? Welche Schwierigkeiten können auftreten, und wie kann man sie vermeiden? Welche Art von Unternehmensführung ist notwendig? Aus der Beantwortung dieser Fragen lassen sich praktische Richtlinien ableiten, wie Unternehmen in einer sich verändernden Welt erfolgreich sein können.

Was ist eine soziale Organisation?

Laut Gartner, dem international renommierten Forschungsunternehmen, ist eine soziale Organisation eine Organisation, die große betriebliche Herausforderungen bewältigt und Chancen ergreift, indem sie bestimmte Plattformen nutzt, über die sowohl Stakeholder wie auch Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer zusammenarbeiten können. Durch diese Form der sozialen Organisation erhalten Mitarbeiter mehr Befugnisse und es entsteht ein Klima der Offenheit, Kreativität kann sich entwickeln und Zusammenarbeit funktionieren. In einer sozialen Organisation geht es einzig und allein um die Menschen. Im Klartext: Die Umgestaltung eines Unternehmens in eine soziale Organisation ist eine gemeinschaftliche Revolution, in der die Hierarchien eines Unternehmens verflachen; selbst die Grenzen zwischen Management, Mitarbeitern und Kunden werden gesprengt. Es ist eine Veränderung von innen heraus.

Was bringt die Umgestaltung in ein Social-Business-Unternehmen?

Die Anwendung sozialer Medien, beispielsweise von sozialen Netzwerken, wird für Firmen immer wichtiger, da diese Werkzeuge den Mitarbeitern die Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtern. Indem der gesamte Kommunikationsfluss offengelegt wird, gibt es nicht länger nur einige, wenige Denker, die über den Geschäftswert eines Unternehmens informiert sind. Vielmehr haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, Ideen und Meinungen zu teilen.

Bei diesen Änderungen ist es wichtig, die Stakeholder innerhalb und außerhalb des Unternehmens einzubeziehen. Eine Gallup-Studie von 2010 zeigt, dass Organisationen, die das Engagement ihrer Mitarbeiter fördern, 26 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften als ihre Wettbewerber; außerdem generieren sie 85 Prozent mehr Wachstum. Die Studie belegt überdies, dass die Kunden solcher Unternehmen mehr kaufen, häufiger zurückkommen und ihnen länger treu bleiben. Will sagen: Engagement schafft Ergebnisse!

Eine weitere Untersuchung der AIIM Market Intelligence zeigt, dass die wichtigsten Erfolgsfaktoren für soziales Wirtschaften die Akquisition und der Austausch von Know-How sind, gefolgt vom Auflösen geografischer und abteilungsspezifischer Grenzen. 38 Prozent der Organisationen, die soziale Zusammenarbeit fördern, berichten, dass sie Informationsquellen an unerwarteten Orten finden. Rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent) gab an, große Veränderungen bei internen Prozessen erfolgreich gemeistert zu haben, und mehr als ein Drittel (34 Prozent) konnte das externe Produktangebot umfangreich optimieren. Die Untersuchung zeigt, wie wirkungsvoll ein soziales Werkzeug für die Kommunikation zwischen Verkaufs- und Marketingpersonal sein kann. Vor Beginn der Implementierung dieser Tools wurde eine Voruntersuchung durchgeführt, um feststellen zu können, ob sich die Zusammenarbeit zwischen beiden Abteilungen verändern würde. Die Zahl derjenigen, die von "schlechtem Wissens- und Informationsaustausch" berichteten, sank von 41 auf 8 Prozent, und "schlechte Zusammenarbeit" meldeten statt bisher 21 nur noch 4 Prozent. Auch McKinsey & Company bestätigt, dass die Ertragssteigerung von Social-Business-Unternehmen um 24 Prozent höher ist als die von weniger sozialorientierten Strukturen.

Andere Gründe für den Aufbau einer sozialen Organisation können das Feedback der Kunden bezüglich Ihrer Dienstleistungen und die Verstärkung der Personalbeschaffungsmaßnahmen sein. Marktführer wie Salesforce haben vehement propagiert, dass der Wandel hin zu einer sozialen Organisation für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens unerlässlich sei. Egal welche Gründe zutreffen, wichtig ist, dass die Unternehmen ihr Publikum kennen – sie müssen wissen, wen sie ansprechen wollen.

Social Business – Die neue Art der Unternehmensführung

Auch wenn soziale Anwendungen die Kommunikation und Zusammenarbeit in einer Organisation verbessern können, geht es dabei nicht nur um die Implementierung eines Werkzeugs. Vielmehr braucht es einen Wandel in der Unternehmenskultur und eine neue Art der Führung. Die Generation Y übernimmt den Arbeitsmarkt, und sie ist mit sozialen Medien und dem Internet aufgewachsen. Die Vertreter dieser Generation sind daher offene Kommunikation gewöhnt und können ungezwungen ihre Meinung äußern. Sie arbeiten besser in flachen Hierarchien, in denen es weniger zwischengeschaltete Führungsebenen gibt. Am anderen Ende des Spektrums stehen ältere Mitarbeiter, die länger als je zuvor auf ihren Posten bleiben, weil wir immer älter werden und das Renteneintrittsalter steigt. Führungskräfte müssen diese beiden, sehr unterschiedlichen Erwartungshaltungen auf einen Nenner bringen und zur Zusammenarbeit und dem Erfahrungsaustausch anregen.

Außerdem rückt unsere Welt immer mehr zusammen. Von der neuen Generation globaler Manager wird erwartet, dass sie hohe Leistungen bringen, ganz gleich wo sie sich befinden. Die Mitglieder eines Teams stammen immer häufiger aus unterschiedlichen Kulturen und unterschiedlichen Verhältnissen. Im Hinblick auf die Bildung ist es naheliegend, dass Mitarbeiter in einem Team auf die gleiche Weise reagieren. Mehr denn je sprechen betriebswirtschaftlich ausgebildete Menschen weltweit über dieselben Themen und ziehen ähnliche Schlüsse. Eine transparente Führung muss eine realistischere Einschätzung dessen haben, was von den Menschen zu erwarten ist und was sie antreibt. Sie muss ständig auf mögliche Erwartungsdiskrepanzen achten und sollte eventuell einen Coach beschäftigen, der mit den Codes der verschiedenen Kulturen vertraut ist.

Führungskräfte sozialer Organisationen müssen sozial sein und offen und dabei flexibel und transparent handeln. Nur so wird ihnen die Umgestaltung der Unternehmensstrukturen gelingen. Mit ihrem Verhalten helfen sie, den Prozess zu legitimieren, denn Worte allein sind nichts wert, wenn ihnen keine Taten folgen.


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Autor:
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Artikel vom 09.05.2012


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