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Rundum-Erneuerung der Heizungsanlage:

VON ILONA KRUCHEN meist gelesen

Rundum-Erneuerung der Heizungsanlage: Die aktuellen Favoriten beim Modernisieren

sup.- Wenn es um die Wärmeerzeugung in den eigenen vier Wänden geht, dann steht die Sonne bei den Deutschen hoch im Kurs: Rund ein Drittel aller Hausbesitzer, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heizung modernisieren ließen, hat sich für die Kombination einer Solaranlage mit einem Brennwertgerät entschieden. Mit 34 Prozent steht diese Maßnahme nach Angaben der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) auf Platz eins unter den Komplett-Erneuerungen der Heizungsanlage. Der Einbau einer Wärmepumpe folgt mit einem Anteil von 18 Prozent auf Platz zwei der Sanierungen, zehn Prozent der Modernisierer wählten fürs künftige Heizen einen Holzpellets-Kessel.

Damit zeigen die Hausbesitzer, dass ihnen sowohl eine hocheffiziente, schadstoffarme Wärmeerzeugung als auch ein optimaler Heiz- und Warmwasserkomfort gleichermaßen wichtig sind. Angesichts steigender Brennstoffpreise und des globalen Klimawandels lässt sich dieser Anspruch an die Gebäudetechnik nämlich am besten verwirklichen, wenn erneuerbare Energien wie Sonnenwärme, Umgebungswärme oder Biomasse in das häusliche Heizkonzept integriert werden. Die Doppel-Lösung Brennwert plus Solar ist nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil sie hohe Energiespar-Effekte bei vergleichsweise niedrigem Sanierungsaufwand erzielt. Beim Betrieb mit Gas kann ein kompakter Brennwertheizkessel samt Solaranlage auch im Dachgeschoss installiert werden, wo die Leitungswege zu den Sonnenkollektoren besonders kurz sind.

Allerdings gibt es hier noch viel Nachholbedarf unter deutschen Dächern: Die genannten Prozentzahlen beziehen sich ja nur auf die in den letzten Jahren aktiv gewordenen Sanierer. Und die bilden mit 23 Prozent aller Hausbesitzer immer noch eine deutliche Minderheit. In manchen Fällen dürfte diese Zurückhaltung auf den vermeintlichen Standortnachteil von Häusern ohne Anschluss an das öffentliche Gasversorgungsnetz zurückzuführen sein. Dabei gibt es keinen Grund, in diesen Haushalten auf die zeitgemäße Kombination moderner Gasheiztechnik mit einer solarthermischen Anlage zu verzichten: Für das doppelte Wärmekonzept ist kein Anschluss ans Gasnetz erforderlich, weil Gas-Brennwertgeräte auch mit dem leitungsunabhängigen Flüssiggas betrieben werden können. Die Energie wird dann in einem ober- oder unterirdischen Tank außerhalb des Hauses gelagert, der bei Bedarf über ein Tankfahrzeug befüllt wird. Und dies muss dann nur noch selten geschehen, weil aktuelle Solaranlagen bis zu zwei Drittel der jährlichen Warmwassererzeugung übernehmen können. Bei Anlagen mit gleichzeitiger Heizungsunterstützung sinkt zudem der Brennstoffbedarf für Raumwärme im Herbst und im Frühling. Im Sommer muss der Heizkessel meistens überhaupt nicht mehr aktiv werden.

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Autor:
[I/K]


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Artikel vom 28.06.2010


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