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Hohen Heizkosten keine Chance

VON KATJA RHEUDE meist gelesen

Fachgerechte Dämmung bietet hohes Einsparpotential

Die bei weitem wirkungsvollste Maßnahme zum Energiesparen ist eine solide Dämmung. Neben einer erheblichen Reduzierung der Wärmeverluste gewährleistet eine fachgerechte Dämmung im Sommer wie im Winter auch ein angenehmes Raumklima. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige Planung, denn es gibt viel zu beachten: Welche Werte müssen für ein bestimmtes Gebäude unbedingt erreicht werden, soll es eine Außen- oder Innendämmung sein und welcher Dämmstoff kommt im konkreten Fall in Frage? Die D.A.S. fasst die wichtigsten Informationen zusammen.

Über 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs privater Haushalte werden für Heizung und Warmwasserbereitung benötigt. Durch eine gezielte Sanierung, wie etwa eine fachgerechte Dämmung, können davon wiederum zwischen 50 und 80 Prozent eingespart werden - ein überzeugendes Zahlenbeispiel für sanierungswillige Hausbesitzer. Die meiste Energie entweicht über das Dach, ungedämmte Außenwände und zugige Fenster und Türen. Mit geeigneten Dämmstoffen kann der jährliche Wärmeverlust erheblich gesenkt werden.

U-Wert und Wärmespeicherkapazität - entscheidende Werte

"Will man den Verlust wertvoller Heizwärme verhindern, müssen eine Vielzahl bau-physikalischer Faktoren beachtet werden", wissen die D.A.S. Experten. Einer der wichtigsten ist der so genannte U-Wert, in der Fachsprache auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt. Er ist das Maß für die Wärmedurchlässigkeit von Bauteilen und gibt an, welche Menge an Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteils in einer Stunde bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Kelvin durchfließt. Die Einheit des U-Wertes ist W/m2K. Ein hoher U-Wert bedeutet also hohe Wärmeverluste, ein niedriger U-Wert spricht für eine gute Wärmedämmung. Für bestimmte Arten von Bauteilen gibt es besondere Bezeichnungen, z.B. Ug für den U-Wert für Glasflächen und Uw für Fenster einschließlich Rahmen. Welche U-Werte für Bauteile unterschiedlicher Gebäude maximal zulässig sind, schreibt die Energieeinsparverordnung vor.

Der Wert einer guten Dämmung erweist sich aber nicht nur in der kalten Jahreszeit: "Auch im Sommer ist eine Dämmung sinnvoll, da sie vor einer Überhitzung der Räume schützt - und damit vielleicht den Energiefresser Klimaanlage einspart", ergänzt die D.A.S. Die Aufheizung eines Gebäudes hängt von der Wärmespeicherkapazität seiner Außenbauteile, also etwa der Außenmauern, ab. Je länger die sommerliche Wärme benötigt, um von der Außenseite der Wand an die Innenseite zu gelangen, wo sie den Innenraum aufwärmen kann, desto besser. Die Wärmespeicherkapazität wird auch als Wärmespeicherzahl bezeichnet. Sie gibt die Wärmemenge in Joule an, die nötig ist, um 1 kg eines Materials um 1 Grad Kelvin zu erwärmen. Wieviel Wärme ein Bauteil speichern kann, hängt dabei wieder von seiner Struktur und Dichte ab. Dämmstoffe mit einer hohen Wärmespeicherzahl bzw. - kapazität bieten einen optimalen Wärmeschutz im Sommer.

Dämmung der Außenwände

Steht eine Außendämmung an, muss überprüft werden, ob die Wand ein- oder zweischalig konstruiert ist. Eine einschalige Wand besteht, wie der Name schon sagt, nur aus einer Schicht. Zweischalige Mauern haben von Haus aus bessere Dämmeigenschaften, da sie zwischen den beiden Ziegelschichten einen Hohlraum aufweisen. Besonders in Norddeutschland war zweischaliges Mauerwerk noch bis 1970 üblich. Bei Häusern aus dieser Zeit kann die Dämmwirkung heute durch Einblasen eines Dämmstoffes in den Hohlraum, beispielsweise Zellulose oder Getreide, verbessert werden. Soll eine Mauer von außen gedämmt werden, kommt eine Reihe unterschiedlicher Konstruktionen in Betracht. So kann z.B. auf einer Ziegelmauer eine Außendämmung etwa aus Korkplatten angebracht werden, darauf kommen dann Armierungsmörtel und Putz. Hinter einer äußeren Wandverschalung kann eine so genannte Hinterlüftung vorgesehen werden, also ein Hohlraum mit Luftzirkulation.

Innendämmung

Doch nicht immer ist eine Außendämmung möglich - etwa weil das Gebäude direkt an Straße oder Gehsteig liegt und der Platz nicht ausreicht oder weil die Fassade erhaltenswert ist bzw. unter Denkmalschutz steht. Alternativ bietet sich hier eine Innendämmung an. Dabei ist besonders wichtig, dass Wasserdampf, der etwa in Bad und Küche entsteht, auf dem Weg nach draußen nicht im Inneren der Dämmschicht kondensiert. In diesem Fall geht nicht nur die Dämmwirkung verloren - schlimmstenfalls kommt es hier mit der Zeit auch zur Schimmelbildung. Dieser unerwünschten Folge einer Innendämmung beugt eine Dampfsperre oder Dampfbremse zuverlässig vor, in der Regel in Form einer innen angebrachten, ganz oder teilweise wasserdampfdichten Spezialfolie. "Eine fachgerechte Innendämmung verlangt viel Sachverstand, alle verwendeten Materialien sollten gut aufeinander abgestimmt sein", wissen die D.A.S. Experten: "So gehören etwa zu einer Dampfsperre entsprechend undurchlässige Farben und Putze. Dampfdurchlässige Materialien dürfen nicht mit dampfundurchlässigen kombiniert werden; Dampfsperren oder -Bremsen sind (speziell an Bauteilen wie Trägern, Schornsteinen oder Dachfirst) lückenlos zu verlegen."

Ein sicheres Dach über dem Kopf

Dächer müssen viel aushalten: Sie sind einem ständigen Wechsel von Wärme, Kälte, Wind, Schnee und Regen ausgesetzt. Selbst, wenn es nicht regnet: Auch der Wind bringt Kälte und Feuchtigkeit mit. Daher empfiehlt sich zum Schutz der Holzteile im Dach eine luftdichte Dämmung. Zu unterscheiden sind dabei die Aufdach- und die Unterdachdämmung. Eine Aufdachdämmung ist eine Konstruktion aus verschiedenen Schichten unterschiedlicher Verschalungen und Platten. Bei einer Unterdachdämmung wird die Dämmung zwischen den Dachsparren angebracht. Dichtungsbänder und Baupapiere bzw. Folien als Dampfbremse oder -sperre sowie eine Verschalung zum Innenraum hin vervollständigen die Konstruktion.

Der richtige Dämmstoff

Ob pflanzlicher, tierischer, mineralischer oder synthetischer Dämmstoff - die Auswahl hängt davon ab, zu welchem Zweck und an welcher Stelle des Bauwerks er eingesetzt werden soll. Zu den wichtigsten Kriterien gehören hier Wärmeleitfähigkeit, Empfindlichkeit für Feuchtigkeit, Wärmespeichervermögen, Dampfdurchlässigkeit und nicht zuletzt die Brandgefährlichkeit. Nicht vernachlässigt werden sollten auch Gesundheitsgefahren, die durch die Abgabe von Chemikalien, Stäuben oder Fasern in die Raumluft entstehen. Manche Dämmstoffe können auch in eingebautem Zustand gefährliche Substanzen abgeben. Bei der Verarbeitung sind generell Schutzmaßnahmen verschiedenster Art zu treffen - von speziellen Staubschutzmasken bis hin zur Verarbeitungstechnik (z.B. Schneiden statt Sägen).

Ein wichtiger Ratschlag der D.A.S. betrifft schließlich noch die Kosten: "Bei Dämmstoffen sind nicht nur die Anschaffungs-, sondern auch die Entsorgungskosten zu berücksichtigen. Denn bei einer Renovierung, einem Umbau oder nach Schadensfällen wie einem Wassereinbruch oder Schimmelbefall müssen viele Dämmstoffe teuer als Sondermüll entsorgt werden!"

Ausführliche Informationen erteilt der D.A.S. Ratgeber "Umbau und Modernisierung", zu bestellen unter  email@autor.cap

Weitere Informationen zu rechtlichen Fragen unter Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in 16 europäischen Ländern und in Südkorea aktiv. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. Elf Millionen Kunden vertrauen der Marke D.A.S. und ihren Experten in Fragen rund ums Recht. 2009 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 1,1 Mrd. Euro.

Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter


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Autor:
[K/R]


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Artikel vom 28.06.2010


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