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Von der Schülerin zur Heldin in acht Stunden

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Von der Schülerin zur Heldin in acht Stunden Die Geld für Müll GmbH engagiert sich für bundesweiten "Sozialen Tag" – Schülerinnen der Realschule Hilpoltstein spenden Lohn für soziale Projekte

Hilpoltstein, 17. Juni 2010 – Von der Schülerin zur Heldin avancierten heute Christina Kühnlein und Sandra Roll bei der Geld für Müll GmbH (www.geldfuermuell.de). Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "Schüler Helfen Leben" tauschten die Schülerinnen der Realschule Hilpoltstein für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz bei dem Recyclingdienstleister für verbrauchte Tintenpatronen und Tonerkartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten. Auf Einladung von Geschäftsführer Ingo Wegner unterstützten die Hilpoltsteinerinnen das Team von Geld für Müll und verdienten sich für ihren Einsatz einen Tageslohn in Höhe von je 50 Euro. Der Idee der Aktion "Schüler Helfen Leben" entsprechend behalten die engagierten Realschülerinnen das Gehalt allerdings nicht ein, sondern spenden ihren mühsam verdienten Tagessold freiwillig für soziale Projekte in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. "Wir finden die Idee des "Sozialen Tages" toll und freuen uns über das Engagement von Christina Kühnlein und Sandra Roll in unserem Hause", würdigt Wegner den vorbildlichen Einsatz der Realschüler. Über das karitative Engagement hinaus erhielten die 17-jährige Kühnlein und die 16 Jahre alte Roll am "Sozialen Tag" zudem Einblick in die Arbeitsbereiche des Recyclingspezialisten und lernten dabei die Unternehmensabläufe vom Wareneingang über die Patronenprüfung bis zur Wiederbefüllung aufbereiteter Kartuschen kennen. Auch Unternehmensgründer Ingo und Britta Wegner konnten nur positive Erfahrungen aus diesem Tag mitnehmen: "Wir wollen uns auch im kommenden Jahr am "Sozialen Tag" beteiligen, um dem vorbildlichen Engagement der Schülerinnen und Schüler in Hilpoltstein ein zusätzliches Forum zu bieten". Seit 1998 konzentriert sich die Geld für Müll GmbH an der Daimlerstraße auf den Handel mit recycelten Druckermodulen. So vermied das Unternehmen durch das Wiederbefüllen leerer Patronen und Kartuschen im vergangenen Jahr über 371 Tonnen Büroabfälle.

Schüler Helfen Leben: 18 Millionen Euro Spendengelder seit 1998

Erstmals beteiligte sich die Hilpoltsteiner Geld für Müll GmbH damit an der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unterstützten Aktion. Hierfür werben die Initiatoren der Kampagne "Schüler Helfen Leben" unter dem Motto "Helden bitte melden" schon seit Wochen um die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern sowie Arbeitgebern in der Bundesrepublik. Im vergangenen Jahr tauschten an dem bundesweiten Aktionstag junge Menschen an über 1.100 Schulen für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz. Weil alle beteiligten Schülerinnen und Schüler ihren Tageslohn nach getaner Arbeit freiwillig spendeten, konnten am Tagesende 1,5 Millionen Euro zugunsten sozialer Projekte im Kosovo, in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Albanien verbucht werden. Seit 1998 flossen so rund 18 Millionen Euro in über 130 karitative Projekte. Auf diese Weise entstanden zahlreiche Jugend- und Begegnungszentren, ein Ausbildungshof für Jugendliche sowie Straßensozialprogramme. Welche Projekte konkret unterstützt werden, entscheiden die Schülerinnen und Schüler aller angemeldeten Schulen auf einem im Vorfeld stattfindenden bundesweiten Projektauswahltreffen.

Bildunterschrift: Sandra Roll von der Realschule Hilpoltstein engagiert sich für den Sozialen Tag 2010. Gemeinsam mit Mitschülerin Christina Kühnlein (17) und der Geld für Müll GmbH sammelt die 16-Jährige im Rahmen des Projekts "Schüler Helfen Leben" Spendengelder für soziale Initiativen im ehemaligen Jugoslawien (Foto: Kathrin Vorndran – Abdruck honorarfrei).

Hintergrund – Geld für Müll GmbH

Mit über 15.000 Leergutlieferanten zählt die Geld für Müll GmbH (GfM) zu den deutschlandweit größten Unternehmen der Recyclingindustrie für verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen. Durch den Ankauf dieser Leergutmodule und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf leistet das im bayerischen Hilpoltstein ansässige Unternehmen seit 1998 einen aktiven Beitrag zur Schonung natürlicher Rohstoffe. Die Bandbreite der Leergutlieferanten reicht dabei von Privatpersonen bis hin zu international tätigen Konzernen. Für die leeren Patronen und Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug einen Verwertungserlös. Durch das Recycling der Druckermodule kann somit jeder einen aktiven Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen seit 2003 unter der Marke "Highlife" wiederbefüllte Tintenpatronen und wiederaufbereitete Tonerkartuschen für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Mit derzeit 26 Mitarbeitern erwirtschaftete die Geld für Müll GmbH 2008 einen Jahresumsatz von rund 4,5 Millionen Euro. Weiterführende Informationen finden Sie unter  www.geldfuermuell.de .


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Autor:
[D/C]


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Artikel vom 17.06.2010


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