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Elektromobilität: Q:CHARGE setzt auf ein offenes und unabhängiges Ladenetzwerk

VON JANA CHANTELAU meist gelesen

Elektromobilität: Q:CHARGE setzt auf ein offenes und unabhängiges Ladenetzwerk Marcus Schmitt von Q:CHARGE im Interview

Berlin, 03.03.2011 - Q:CHARGE Europe AG präsentiert ein offenes und unabhängiges Ladenetzwerk für Elektrofahrzeuge in Europa. Marcus Schmitt, Vorstand von Q:CHARGE Europe AG, spricht im Interview über die Besonderheiten von Q:CHARGE, die Vorteile eines unabhängigen und offenen Netzwerkes und über die Zukunft der Elektromobilität in Deutschland und Europa.

Von Q:CHARGE liest man, das Unternehmen sei eine "People´s Company". Was ist damit gemeint?

Marcus Schmitt: "Wenn man den noch jungen Markt der Elektromobilität betrachtet, stellt man fest, dass die größeren Unternehmen den Kunden Produkte vorsetzen und das Ganze in den Markt drücken. Q:CHARGE dagegen positioniert sich anders. Wir binden die Menschen in das Unternehmen mit ein, zum Beispiel über unseren Blog, über Facebook oder über Umfragen. Wir gestalten dadurch die Lösungen und Produkte auf eine Weise, die den Anforderungen der Kunden dauerhaft gerecht wird. Es ist außerdem nicht alleine damit getan, eine Lösung für Elektromobilität zu schaffen. Man muss zusätzlich den Markt informieren und Präsenz zeigen. Wir sehen uns deshalb durchaus auch als Kompetenz-Zentrum, um die Leute auf die Elektromobilität vorzubereiten. "

Was unterscheidet Q:CHARGE von anderen Anbietern?

Marcus Schmitt: "Momentan haben wir im Bereich der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge nur Lokallösungen. Es gibt die großen Stromversorger auf der einen Seite, die Stadtnetzwerke auf der anderen Seite. Schließe ich mich beispielsweise einem Stromversorger an, heißt das, dass ich letztlich nur im Netz des Versorgers laden kann. Finde ich eine fremde Ladestation, kann ich mein Elektrofahrzeug hier nicht aufladen. Schließe ich mich auf der anderen Seite einem Stadtnetz-Versorger an, beispielsweise in Frankfurt oder Berlin, dann wäre es mir nicht möglich, mit meinem Elektroauto nach Aschaffenburg zu fahren und dort zu laden.

Als Konsequenz daraus haben wir die Lösung von Q:CHARGE entwickelt, ein offenes und unabhängiges Ladenetzwerk in ganz Europa."

Was bedeutet offen und unabhängig genau für den Kunden?

Marcus Schmitt: "Das bedeutet, unsere Kunden sind unabhängig von dem Stromversorger. Sie können den Stromanbieter frei wählen und jeden Monat wechseln. Wir liefern dem Kunden die Ladestation außerdem genau dort hin, wo sie gebraucht wird. Und das wird vor allem zu Hause oder an der Arbeit sein."

Wie sieht das in der Praxis aus?

Marcus Schmitt: "Der Kunde bekommt von uns eine Ladestation gestellt, die auf seine Situation passt. Derzeit liefern wir die Ladestationen von vier verschiedenen Herstellern aus, ähnlich wie bei einem Mobilfunk-Provider. Der Kunde sucht sich die Hardware heraus, wir installieren und betreiben die Technologie an einem gewünschten Ort und der Kunde ist frei in der Wahl des Stromversorgers und damit auch des Stromtarifes."

Wie kann ein Kunde von Q:CHARGE sein Auto laden, wenn er nicht zu Hause oder in der Arbeit ist?

Marcus Schmitt: "Das Ladenetz von Q:CHARGE ist offen und unabhängig. Das heißt, dass der Kunde europaweit mit der Q:Card von Q:CHARGE öffentliche Ladestationen in unserem Netzwerk verwenden kann."

Die Reichweite von Elektroautos ist in der Regel geringer, als bei Autos mit Verbrennungsmotor. Wie können Kunden von Q:CHARGE trotzdem mobil bleiben?

Marcus Schmitt: "Unterwegs sieht es momentan noch etwas mager aus für Fahrer von Elektroautos. Die derzeitigen Ladelösungen und Reichweiten der Fahrzeuge eignen sich vor allem für Fahrten in Großstädten. Die Fahrzeuge haben momentan Reichweiten von ca. 150 Kilometern mit einer Ladung. Das ist allerdings mehr als genug, um 80 bis 90 Prozent der jährlichen Fahrten mit dem Auto abzudecken.

Nur bei einer langen Fahrt, wie von Berlin nach Hamburg etwa, wäre bei den derzeitigen Modellen wahrscheinlich auf der Hälfte der Akku leer. In zwei bis drei Jahren werden auch für solche Distanzen die Reichweiten groß genug sein und natürlich werden sich auch die Ladezeiten verkürzen. Während man heute noch mit fünf bis acht Stunden Ladezeit rechnen muss, wird sich hier einiges tun, damit Fahrer auch unterwegs in kürzerer Zeit ihr Elektroauto laden können. Die Batterien werden kleiner, leichter und leistungsfähiger sein, denn die Technologie entwickelt sich stetig weiter."

Wo werde ich mit Q:CHARGE hauptsächlich laden können?

Marcus Schmitt: "Q:CHARGE wird zunächst die Ladestationen da bieten, wo sie sofort gebraucht werden. Viele Studien haben ergeben, dass 80 bis 90 Prozent der Ladetätigkeit zu Hause und in der Arbeit stattfinden wird. Den Bedarf, in der Öffentlichkeit zu laden, gibt es derzeit gar nicht. Das heißt auch, dass Ladestationen, die derzeit im Straßenbild zu sehen sind, eher Marketing- und PR-Aktionen sind. Sie werden hier einfach nicht gebraucht."

Was unterscheidet Q:CHARGE von Großkonzernen und Stromanbietern?

Marcus Schmitt: "Ein großer Unterschied von Q:CHARGE ist die Offenheit gegenüber allen Partnern und auch das offene Geschäftskonzept. Unsere Kunden können den Stromversorger selbst wählen. Das gilt sowohl für unsere Geschäftskunden als auch für unsere Privatkunden und ist etwas ganz Besonderes, weil sich der Kunde damit nicht bindet und jeden Monat den Stromanbieter wechseln kann. Der Kunde kann seinen eigenen Hausstromversorger verwenden, aber auch genauso gut auf Ökostrom oder auf Billigstrom wechseln.

Auch bei den Herstellern unsere Ladestationen schreiben wir Offenheit groß. Derzeit haben wir vier große Hersteller unter Vertrag, und der Kunde kann sich so für jede Situation und jeden Bedarf den passenden Hersteller und das passende Modell aussuchen.

Jemand mit einer privaten Garage braucht beispielsweise keine teure Ladestation. Da genügt eine günstige Ladestation für die Wand. Umgekehrt müssen Ladestationen im Freien, die von mehreren Fahrern genutzt werden sollen, wasserfest und gesichert gegen Vandalismus sein und auch die Möglichkeit bieten, die einzelnen Kunden zu unterscheiden um getrennt abzurechnen, damit jeder nur seinen eigenen Strombedarf für das Elektroauto zahlt. "

Wie funktioniert diese getrennte Abrechnung?

Marcus Schmitt: "Jeder Kunde hat bei Q:CHARGE sein eigenes Konto, identifiziert sich mit der Q:Card an der Ladestation und kann dann entsprechend seinen Strom laden."

Wie aufwendig ist es, eine Ladestation zu installieren?

Marcus Schmitt: "Unser Netzwerk ist so ausgelegt, dass wir die Ladestationen überall und einfach positionieren können, wo auch immer sie gewünscht werden. Das heißt: sowohl zu Hause und in der Arbeit als auch auf halböffentlichem Grund oder unterwegs. Wir bedienen so beispielsweise auch Bauträger und Retailer, etwa für ganze Wohnanlagen. Das Netz von Q:CHARGE ist in der Lage, die Ladestationen eigenständig zu erkennen. Darüber hinaus sind unsere Ladestationen per Satellit ortbar und über Datenfunk angebunden, so dass sie nach dem Aufstellen sofort im Netzwerk verfügbar sind. "

Was bedeutet das für den Kunden?

Marcus Schmitt: "Das Netz kann so, auch öffentlich, ständig ausgebaut werden, wir können andere Netze integrieren und wir haben ein wachsendes Netzwerk in Europa. Jeder, der bei uns eine Ladestation im privaten Besitz hat, bekommt eine RFID-Karte, die genannte Q:Card. Mit dieser Karte kann man dann sowohl die eigene Ladestation nutzen als auch alle, die sich in unserem Netzwerk befinden." Q:CHARGE Europe AG, Berlin, stellt allen Teilnehmern der Elektromobilität in Europa ein offenes Ladenetzwerk zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen die Installation von Ladestationen und deren Wartung aus einer Hand. Q:CHARGE versteht sich als eine "people´s company" und sieht sich für eine nachhaltige Zukunft verpflichtet, unabhängig und frei von Großkonzernen und politischen Interessen. Im Vordergrund steht für Q:CHARGE, die Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge einfach, unabhängig und flexibel zu gestalten, ausgerichtet auf die Wünsche und Anforderungen der Anwender und Verbraucher.

Mehr Informationen:  www.q-charge.de


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Autor:
[J/C]


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Artikel vom 04.03.2011


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