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Jamaika Blue Mountain Kaffee

VON SVEN KNEBEL meist gelesen

Nichts wird so häufig getrunken wie Kaffee. Er belegt den zweiten Platz aller Weltwirtschaftsgüter. Zehn Millionen Hektar der Erde werden allein für den Kaffeeanbau genutzt. Zwar nur einen kleinen aber ganz besonders feinen Teil davon macht der Edelkaffee Jamaika Blue Mountains aus. Gereift in den Hochlagen der namengebenden Blue Mountains im Osten der Antilleninsel Jamaika, rangiert dieser Kaffee nicht nur landschaftlich-geografisch an der Spitze. [1] ist einer der besten Kaffees der Welt, und da Qualität ihren Preis hat, auch einer der teuersten.

Edelbohne aus dem Hochland
Wie bei allen edlen Sorten handelt es sich bei diesen Bohnen um Arabica-Bohnen, die im Hochland zwischen 600 und 1200 Metern Höhe wachsen. Arabica-Bohnen haben besonders viel Ölanteil - rund 16 Prozent - und damit ein besonders intensives Aroma; dafür ist der Koffeinanteil geringer als bei anderen Sorten. Je höher der Kaffee wächst, desto besser ist seine Qualität.

Feucht und neblig
Die Blue Mountains Jamaikas bieten ein Klima mit großer Niederschlagsmenge, hoher Luftfeuchtigkeit und für die Tropen verhältnismäßig kühle Temperaturen von 20 bis 23° Celsius. Das zeigt sich in anhaltenden Nebenschwaden, die den Bergen ihre bläuliche Färbung und damit den Namen gaben. Der Jamaika Blue Mountains Kaffee genießt neben solch otimalen klimatischen Bedingungen noch die doppelte Reifezeit gegenüber anderen Kaffeebohnen. Zehn Monate haben die Edelbohnen Zeit zum Gedeihen, bevor sie unter erschwerten Bedingungen von Hand geerntet werden.

Tradition und Exklusivität
1728 brachte der damalige Gouverneur Sir Nicholas Lawes die edlen Kaffeepflanzen von Martinique mit nach Jamaika, damals noch britische Kolonie. Heute wird der Jamaika Blue Mountains Kaffee auf gerade mal 6000 Hektar angebaut. Diese Fläche entspricht etwa 7000 Fußballfeldern und ist nicht gerade viel im Vergleich zu 10 Millionen Hektar weltweit. Entsprechend gering ist der Ertrag der Edelbohnen, und ebenso groß ihre Exklusivität. Derzeit zahlt man auf dem Weltmarkt rund 100 US Dollar pro Kilogramm. Dabei werden Jamaika Blue Mountains Kaffeebohnen nicht in Säcke verpackt wie meist bei Kaffee üblich. Die Edelbohnen werden in hölzernen Fässern exportiert, natürlich ausschließlich Bohnen, die auf Grund ihrer besonderen Größe und Festigkeit als "Grade I" eingestuft wurden.
Experten rühmen vor allem das Verhältnis von Säure und Süße sowie das nussige Aroma des legendären Jamaika Blue Mountains Kaffees. Dieser außergewöhnliche Geschmack ist neben dem ökologischen Anbau auch auf die besondere Röstung zurückzuführen. Die Bohnen werden auf kleinen Plantagen von Hand geerntet und anschließend bei 195° bis 210° Celsius rund zwanzig Minuten lang in einer Trommel geröstet.


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Autor:
[S/K]


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Artikel vom 08.10.2010


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