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Beitragsberechnung für die private Krankenversicherung

VON MICHAEL LORENZ meist gelesen

Tarifbausteine und individuelle Risiken nehmen Einfluss auf die Beiträge

Die private Krankenversicherung ist eine Personenversicherung und hängt damit ausschließlich von den persönlichen Faktoren und Prämissen des Versicherten ab. Dies ist das Gegenmodell zur gesetzlichen Krankenversicherung, wo der entscheidende Faktor das Einkommen ist. Die Privatversicherung hingegen wird bestimmt durch das individuelle Risiko des Versicherten und den Bausteinen seiner Krankenversicherung. Daher sind die Finanzierungsprobleme der privaten Krankenversicherung auch wesentlich geringer als bei der Gesetzlichen, die am Tropf der Wirtschaftentwicklung hängt. Lediglich der Basistarif der privaten Krankenkassen unterliegt anderen Beitragsermittlungsbedingungen als die herkömmliche private Krankenversicherung.

So wird der Beitrag der privaten Krankenversicherung bestimmt

Da der Krankenversicherungsbeitrag von den persönlichen Faktoren des Versicherten ergeben, sind folgende Einflussgrößen zur Ermittlung des Beitrages entscheidend.

- An erster Stelle steht das Eintrittsalter. Dieser bestimmt den Grundbeitrag für die Versicherung. Je höher das Eintrittsalter, desto höher auch der Beitrag. Hintergrund ist, das bei einem höheren Eintrittsalter auch ein größer Bedarf an Gesundheitsleistungen erwartet wird.

- Das Geschlecht prägt den zweiten Teil der Prämie aus. Da Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben, werden die vermuteten Mehrleistung durch das Alter in einer höheren Prämie berücksichtigt.

- Der Gesundheitszustand kann sich auch im Beitrag niederschlagen. Wer allerdings kerngesund ist, für den hat dieser Punkt keine Bedeutung. Kranke, vor allen Dingen Chronisch Kranke oder Allergiker müssen mit Zuschlägen oder im schlimmsten Fall auch mit Versicherungsausschlüssen rechnen.

- Der letzte Punkt umfasst den Versicherungsschutz an sich. Hier entscheidet der Versicherte, welche Bausteine er zusätzlich oder als Mehrleistung im Krankheitsfall in Anspruch nehmen möchte. So liegen die Prämien beispielsweise für Einbettzimmer im Krankenhaus über den für Mehrbettzimmer.

Altersrückstellungen

Altersrückstellungen sind wichtig, um auch während der Rente- oder Pensionsphase die Beiträge stabil zu halten. Wer in jüngeren Jahren in eine Privatversicherung eintritt zahlt auch weniger, in der Hoffnung, das der Versicherte weniger Leistungen als die tatsächlich anfallenden Kosten erbringt, baut sich die Altersrückstellung auf. Jedoch, wer selbst in jungen Jahren eine sich verschlechternde Gesundheit hat, der muss deswegen keine Prämienerhöhung fürchten genauso wenig im höheren Alter. Beitragserhöhungen, betreffen grundsätzlich alle Versicherten eines Tarifes. Eine Änderung bei Neuversicherungen gab es jedoch zum 01.01.2000 seither ein pauschalen Aufschlag von 10 Prozent auf die ermittelten Beiträge erhoben. Dieser gesetzlich geregelte Zuschlag soll die Altersrückstellung verbessern und wird von Versicherten zwischen 22. Lebensjahr und bis zum 61. Lebensjahr genommen. Der Mehrbeitrag wird verzinslich angelegt und soll Beitragserhöhungen nach Vollendung des 65. Lebensjahres auffangen.

Beitragserhöhungen

Auch bei privaten Krankenkassen werden die Prämie im Laufe der Zeit erhöht. Die Ursache liegt - in der Regel - in der Verteuerung medizinischer Dienstleistungen. Die Entwicklung der Kosten der Kasse wird meist einmal pro Jahr überprüft und wird gegebenenfalls als Beitragserhöhung an die Versicherten weitergegeben. Durch medizinischen Forstschritt und allgemeiner Verteuerung plus Erhöhung der Lebenserwartung besteht immer eine Tendenz zur Beitragsanpassung. Altere Versicherte sind von dieser Entwicklung stärker betroffen als jüngere, da es schwieriger wird Rückstellungen fürs Alter zu bilden. Diese Diskrepanz wird häufig durch einen Zusatzbeitrag aufgefangen. Allerdings willkürlich dürfen Beitragserhöhungen auch nicht vorgenommen werden. Nach § 12 b Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) dürfen Versicherer erst dann

Prämienänderungen vornehmen, wenn ein unabhängiger Treuhänder zugestimmt hat. Der Treuhänder hat dabei zu prüfen, ob die Prämienänderung mit den durch die dafür bestehenden Vorschriften gerechtfertigt ist. Auf  www.hypostar.de finden Interessenten weitere Informationen und Vergleichsmöglichkeiten zu Tarifen und Anbietern von Privaten Krankenversicherungen.

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Autor:
[M/L]


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Artikel vom 14.11.2011


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