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Hundeanhänger für optimale Fahrradtouren mit Mensch und Hund

VON J. DREIßEL meist gelesen

Viele Hundehalter kennen das Problem. Nicht immer kann oder möchte man gemeinsam mit dem Hund zu Fuß unterwegs sein. Entweder weil die Strecke für Hund und Hundehalter zu lang für einen Fußmarsch ist oder die Zeit etwas drängt. Das ist vor allem bei älteren, kranken oder temporär verletzten Hunden öfter mal der Fall. Doch ist es auch nicht immer die befriedigendste Lösung, den Hund dann allein zu Hause zu lassen.

Beispielsweise steht eine kleine oder große Radtour gemeinsam mit der Familie an. Das Wetter spielt perfekt mit, die Sachen sind gepackt und nur der Hund soll zu Hause bleiben, weil er die Fahrradstrecke physisch möglicherweise ohne viele Pausen nicht schafft? Das wäre ziemlich schade.

Um den Hund auch mit auf schöne Fahrradtouren im Frühling, Sommer oder Herbst mitnehmen zu könne, ohne ihn körperlich zu überlasten und damit ein hohes Risiko für die Gesundheit des Tieres in Kauf zu nehmen, eignet sich hervorragend die Nutzung eines Hundeanhängers für Fahrräder.

Jene Hundeanhänger verfügen über eine spezielle Kupplung, die recht einfach an einem Fahrrad befestigt werden kann. Damit wird der Anhänger schließlich hinter dem Fahrrad hergezogen, so wie man es üblicherweise auch von anderen Anhänger-Systemen kennt.

Außerdem sind  Hundeanhänger in der Regel so konstruiert und verarbeitet, dass sie Hund und Hundehalter während der Fahrt optimal schützen. Das bedeutet, dass der Anhängeraufsatz aus luft- und blickdurchlässigen Materialien besteht, die einerseits dafür sorgen, dass der Hund etwas von der Umwelt sieht und genügend Luft bekommt und ihn andererseits daran hindern, plötzlich aus dem Fahrradanhänger zu springen und sich zu verletzen.

Gute Hundeanhänger sind mit solchen Materialien hergestellt, die nicht nur luft- und blickdurchlässig sind, sondern auch gleichzeitig wasserabweisend reagieren und damit dafür sorgen, dass bei einem möglichen Schauer oder Regen nicht gleich der ganze Hundeanhänger samt Hund unter Wasser stehen.

Für Fahrkomfort für den Vierbeiner sorgen meist gepolsterte Sitzflächen im Anhänger selbst. Generell sollten diese vorhanden sein, denn ab und an fährt man mit dem Fahrrad durchaus mal über holperige Wege oder gar Schlaglöcher, was dem Hund durchaus wehtun kann.

Geschlossen wird der Anhängeraufsatz selbst meist mit Klett oder einem Reißverschluss. Wird dies richtig gehandhabt, ist ein Herausspringen des Hundes während der Fahrt im Grunde nicht möglich.

Generell gibt es eine sehr große Auswahl verschiedener Hundeanhänger, die sich vor allem in Größe, Bauart, Bereifung, Kupplungssystem, Material und einigen Zusatzfunktionen unterscheiden.

In erster Linie ist es wichtig, nach der richtigen Größe zu suchen. Diese ist abhängig von der Größe des Hundes. Je größer der Hund, umso weitreichender sollte beispielsweise auch die Liegefläche und die Höhe des Hundeanhängers sein.

Hat man bereits eine grobe Auswahl getroffen, ist es wichtig, sich über die Bereifung, Bauart, Materialien und das Kupplungssystem der jeweiligen Hundeanhänger zu informieren.

Möchte man den Hundeanhänger eher für kürzere Fahrten – beispielsweise zum Tierarzt – nutzen, dann ist eine robuste Bereifung weniger wichtig. Für häufige und längere Fahrradtouren jedoch ist es wichtig, dem Hund einen guten Komfort zu bieten, was sich vor allem in einer robusten und widerstandsfähigen Bereifung, guter Polsterung und hochwertigen Materialien bemerkbar macht.


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Autor:
[J/D]


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Artikel vom 13.07.2012


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