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JO! Junge Oper: Opern für Kinder und Jugendliche bieten Spaß und Orientierung

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JO! Junge Oper: Opern für Kinder und Jugendliche bieten Spaß und Orientierung Seit fast sieben Jahren adaptiert das professionelle Ensemble Opern für ein junges Publikum

Detmold. Für viele Kinder und Jugendliche ist Oper ein Fremdwort. Wenn sie mit diesem Wort überhaupt etwas verbinden, dann nur soviel, dass Opern uncool sind. Aber woher kommt diese Meinung? Auf jeden Fall nicht aus eigener Erfahrung. Dies zu ändern, ist das Anliegen der JO! Junge Oper mit Sitz in Detmold. Die von Stefan Lindemann 2004 ins Leben gerufene mobile Bühne bringt Schülern das Erlebnis Oper auf eindrucksvolle Weise nahe. Dabei geht es nicht nur um die Hinführung zu klassischer Musik. Es geht um viel mehr: Das Erlebnis einer Operaufführung stärkt soziale Kompetenzen, fördert Sprache und Kognition, schult auditive Wahrnehmungsfähigkeiten und erschließt neue Lebenswelten. Dass dies alles mit viel Freude und Spaß verbunden ist, zeigen die Aufführungen der jungen und motivierten Sängerinnen und Sänger, die allesamt fundierte Bühnenerfahrung und eine qualitativ hochwertige Gesangsausbildung vorweisen können.

Das professionell arbeitende Ensemble der JO! Junge Oper kommt zu seinem Publikum. Spielorte sind Schulen, Turnhallen, Mehrzweckhallen, Gemeindehäuser, Kirchen und andere öffentliche Gebäude. Seit fast sieben Jahren ist das alternative Opernhaus in der ganzen Bundesrepublik unterwegs - mehr als 2.500 Kilometer legen Stefan Lindemann und sein Team wöchentlich zurück. Und am Ende jeder Vorstellung gibt es tosenden Beifall. "Für fast alle Kinder und Jugendlichen ist der Gesang einer Opernarie ein völlig neues Erlebnis", weiß Stefan Lindemann, geschäftsführender Gesellschafter des Detmolder Opernbetriebs zu berichten.

"Opern sind Märchen mit Musik. Folglich gibt es klare Rollendefinitionen, die es den Kindern und Jugendlichen erleichtern, Gut und Böse zu unterscheiden", erläutert der Opernintendant und Regisseur aus Leidenschaft. Daraus entstehe oft eine Identifikation mit einer Person, die in der Oper eine wichtige Rolle spielt. Und damit verbunden der Wunsch, diese Rolle einzunehmen. So entstünden Vorbilder, die bis ins Erwachsenenleben hinein reichten, ergänzt Lindemann.

Das Repertoire der mobilen Jugendbühne reicht von einer musikalischen Zeitreise über die klassische Kinderoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck bis hin zu Werken von Antonin Dvorák, Carl Maria von Weber und Wolfgang Amadeus Mozart. Alles Namen, die Kinder nicht auf ihrem Plan haben. Nach dem Besuch einer Vorführung ändert sich dies meist grundlegend. Nicht zuletzt deshalb, weil das zunächst skeptische Publikum oft in die Aufführungen eingebunden wird. Die ansteckende Freude am gemeinsamen Spiel endet in oft großer Begeisterung.

Für viele Jugendliche ist es nicht nur der Spaß am Spiel, der sie fasziniert. Die meisten lernen zum ersten Mal einen Theaterbetrieb kennen und entdecken, welche Möglichkeiten sich hier bieten. Stefan Lindemann, dem die kulturelle Jugendbildung eine Herzensangelegenheit ist, zeigt seinen jungen Besuchern auch wie es hinter den Kulissen zugeht und, was alles getan werden muss, um eine Operaufführung auf die Bühne zu bringen. Das junge Publikum staunt immer wieder über die Vielseitigkeit der Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. Bei manch einem der Besucher wird der Wunsch wach, selbst in einem dieser Bereiche tätig zu werden. Alle Beteiligten unterstützen solche Wünsche gerne. Und so kann die JO! Junge Oper auch ein Sprungbrett für junge Künstler sein.

Im Herbst 2011 steht die 2000. Vorstellung der JO! Junge Oper ins Haus. Dieses Jubiläum will die Kinder- und Jugendoper aus dem ostwestfälischen Detmold gebührend feiern - gemeinsam mit ihrem Publikum. Deshalb ist die Jubiläums-Aufführung für die Schule, in der sie stattfindet, kostenlos. Wann und in welcher Schule diese Vorstellung stattfinden wird, ergibt sich aus der Anzahl der Buchungen und der dadurch entstehenden Reihenfolge der Vorstellungen. Mehr Informationen zur JO! Junge Oper unter  www.jungeoper.de . Die JO! Junge Oper wurde im Jahr 2004 von Stefan Lindemann gegründet und hat ihren Sitz im ostwestfälischen Detmold. Zumeist spielt das derzeit 26-köpfige Ensemble in Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Kinder- und Jugendoper ist eine gemeinnützige Organisation, die nicht gewinnorientiert arbeitet und sich ausschließlich aus den kleinen Eintrittgeldern, privaten Spenden und gelegentlichen öffentlichen Projektförderungen finanziert. Ziel des engagierten Erfinders und Gründers dieses Musiktheaters ist es, Kinder und Jugendliche an die komplexe Kunstform Oper heranzuführen und einen Beitrag zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung quer durch alle gesellschaftlichen Schichten und Milieus zu leisten.

Das Ensemble besteht ausschließlich aus Sängerinnen und Sängern mit fundierter Bühnen- und qualitativ hochwertiger Gesangsausbildung. Außerdem haben sie praktische Erfahrung im Umgang mit Kindern und sind motivierte Vermittler von Inhalten. Sie überzeugen durch klare Artikulation und eine verständliche Aussprache im Gesang und im Dialog. Aufgrund ihrer hohen Qualität ist die JO! Junge Oper mittlerweile eines der erfolgreichsten Musiktheater Deutschlands. Seit Gründung hat die JO! Junge Oper bereits 2.000 Auftritte vor über 300.000 Kindern und Jugendlichen absolviert und vielen jungen Nachwuchssängern als Sprungbrett auf die großen Bühnen gedient.

Weitere Informationen unter  www.jungeoper.de .


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Autor:
[F/A]


Homepage:

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Artikel vom 13.07.2011


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