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Autorenlesung Ansichtssache

VON ALICIA FRANCOIS meist gelesen

Autorenlesung Ansichtssache Westermann, Heidenreich & Co interpretieren Werke von Menschen mit Behinderung

"Wenn wir den Blick erheben und offen sind für den Augenblick, können uns Dinge berühren." (C. Lobenstein)

Unter diesem Motto fand am Mittwoch, den 24.11.2010 im Studio B der Stadt- & Landesbibliothek Dortmund die Veröffentlichung des Bildbands "Ansichts Sache" im Rahmen einer Auorenlesung statt.

Was dieses Buch besonders macht, sind die vorgestellten Bilder, die allesamt von Menschen stammen, die aufgrund einer Behinderung in den Werkstätten der AWO Dortmund GmbH arbeiten. Insgesamt zehn Künstler des integrierten Ateliers "WERK statt ARBEIT" drücken in diesem Sammelband durch Malerei ihre Gefühle, Hoffnungen, Wünsche und Träume aus. Unterstützt wurden sie von namhaften Autoren, die Texte zu den Bildern verfassten, um ihnen eine Rahmenhandlung zu verleihen.

Neun der insgesamt 22 Autoren gaben den zahlreich erschienenen Besuchern einen ersten, sehr persönlichen Einblick in das Buch. Die meisten von ihnen trafen zum ersten mal auf die Künstler, deren Bilder sie textlich interpretierten, angeleitet von Schauspielerin und Autorin Ines Burkhardt, die den Abend moderierte. Es lasen: Pater Siegfried Modenbach zum Bild von Bernd Dupieck, Wolfgang Berke zum Bild von Katja Griebel, Jost Krüger zum Bild von Katja Griebel, Heiko Schmidt zum Bild von Katja Griebel, Ursula Maria Wartmann zum Bild von Katja Griebel, Mirko Kussin zum Bild von Erwin Lattemann, Constanze Kleis zum Bild von Nadine Schulz und Gabriella Wollenhaupt zum zum Bild von Sabine Stutzenbecker.

Noch am selben Abend zogen die Veranstalter eine erste positive Bilanz. Das Buch Ansichtssache, ein gemeinsames Projekt des Ateliers WERK statt ARBEIT und der Werbeagentur Drei Elemente, mit Unterstützung von B&W Mediaservice, wurde von den Besuchern, durchweg positiv und offen angenommen. Einige der Kunstwerke konnten an diesem Abend oder bereits im Voraus verkauft werden. "Die enorme Entwicklung in den letzten Jahren, in Bezug auf die Ausdruckskraft der eigenen Kreativität, hat sehr ausdrucksstarke Bilder hervorgebracht. Die positive Resonanz unserer Arbeit spiegelt sich in der stetig zunehmenden Anzahl organisierter Ausstellungen, verkaufter Bilder und eingehender Auftragsarbeiten wider", schrieb Claus Lobenstein, Leiter des Ateliers und Herausgeber des Sammelbands in seinem Vorwort. Auf die Frage nach einem Nachfolgewerk zeigte er sich sehr zuversichtlich: "Sobald der Grundstein gelegt ist und die Voraussetzungen gegeben sind, steht einem zweiten Buch sicherlich nichts mehr im Wege."

Das Atelier "WERKstattARBEIT" aus den Werkstätten der AWO Dortmund GmbH, besteht aus einer Gruppe von kreativen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. In den letzten Jahren gab es hier eine enorme Entwicklung und es sind sehr ausdrucksstarke Bilder entstanden. Die Resonanz ist groß, verschiedene Ausstellungen wurden organisiert, Bilder verkauft und Auftragsarbeiten angenommen.


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Autor:
[A/F]


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www.atelier-werkstattarbeit.de

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Artikel vom 26.11.2010


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