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Wie man modernste Technik erlebbar macht

VON FRANK OBERPICHLER meist gelesen

Wie man modernste Technik erlebbar macht Vom 4. bis zum 8. April präsentierten sich mehr als 6.500 Unternehmen aus 65 Ländern auf der Hannover Messe. Jedes einzelne von ihnen stand vor der besonderen Herausforderung, technische Themen, insbesondere hochkomplexe Prozesse, interessant und publikumswirksam zu inszenieren.

Auch das international tätige Unternehmen Montanhydraulik aus Holzwickede nutzte die einzigartige Gelegenheit, auf der wohl weltweit wichtigsten Technologie-Ausstellung auf sich aufmerksam zu machen.

Die verstärkte Nutzung und Montage von Offshore-Windkraftanlagen ist insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Energiediskussion in den Fokus gerückt. Das Briefing des Holzwickeder Hydraulikspezialisten und seiner Leadagentur team:penta stellte dieses Thema klar in den Mittelpunkt.

Kreatives Konzept

Hierfür präsentierte der Messestand ein echtes Highlight: Ein begehbares Modell des Stahlbeins (Durchmesser: ca. fünf Meter) einer Montageplattform für Offshore-Windparks, in dem detailgetreue Schiffsmodelle, Informationsfilme und Unterwasseraufnahmen spannende Einblicke in die Offshore-Welt gaben.

Entwickelt und realisiert wurde die aufsehenerregende Standgestaltung von dem Kreativunternehmen FLIEGENDE BAUTEN Ausstellungsarchitektur GmbH. "Unsere Idee war es, eine Kombination aus sinnlicher Ansprache sowie technischer Information zu schaffen", begründet Armin Kolberg, Ausstellungsarchitekt und Geschäftsführer von FLIEGENDE BAUTEN, das Konzept. "Schließlich geht es nicht um Unterhaltung, sondern darum, die Höchstleistungen, die von Spezialisten vor unseren Küsten realisiert werden sowie die dafür notwendige hydraulische Technologie, begreifbar und erlebbar zu machen."

Hierfür spielten neben der visuellen monolithischen Wirkung eines nachgebildeten begehbaren Stahlrohres in Kombination mit Hydraulikzylindern auch akustische und visuelle Effekte sowie die darauf abgestimmte Bildsprache eine entscheidende Rolle. "Im Zentrum der Präsentation, eingebettet in Unterwasserwelt-Projektionen, stehen technische Animationsfilme sowie die per atmosphärischer LED-Ausleuchtung illuminierten Oberflächenmuster der Hydraulikzylinder. Unterstützt wird die Inszenierung durch das Modell eines RWE-Hubschiffes", erläutert Kolberg die Umsetzung des Messebau-Konzepts.

Modernste Technik beeindruckt

Die Standbesucherzahl sprach eindeutig für den Erfolg der Präsentation: Eine deutliche Steigerung der Fachbesucherkontakte und über 8.000 technikinteressierte Jugendliche wurden auf die szenische Gestaltung aufmerksam - der Stand war ein Publikumsmagnet, der in der Szene nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Auch das Team von FLIEGENDE BAUTEN GmbH hat Grund zur Freude. So reiften bereits während der Messelaufzeit erste Überlegungen zum weiteren Einsatz der Erlebniswelt. "On top haben wir eindeutig bewiesen, dass derartige, individuelle Bauteile nicht zwangsläufig mit einer hohen Umweltbelastung einhergehen. Die modulare, gewichtsoptimierte Bauweise erlaubte eine ressourcenschonende Umsetzung - vom Transport über die Montage bis hin zur späteren Verwertung", bekräftigt Kolberg.

 www.fliegende-bauten.com


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Artikel vom 02.05.2011


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