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Staatschefs und ihre "Schlitten" - Im Automuseum von Rockford sind sie alle zu sehen

VON WERNER CLAASEN meist gelesen

Staatschefs und ihre "Schlitten" - Im Automuseum von Rockford sind sie alle zu sehen "Historic Auto Attractions" präsentiert im US-Staat Illinois nahe Chicago automobile Welt-Geschichte vom Feinsten

Egal, ob gekrönt oder vom Volk gewählt: Wohl nirgendwo auf der Welt sind die Staatskarossen der Häupter zahlreicher Länder so geballt vertreten wie im Museum "Historic Auto Attractions" in Rockford im US-Bundesstaat Illinois, nahe Chicago: Auf Hochglanz poliert und zum Greifen nah stehen die legendären Automobile, die Zeitge-schichte schrieben, in verschiedenen Ausstellungsräumen nebeneinander: Schön gegliedert in die Bereiche Gangster-Milieu, Filmindustrie, höchste Regierungsebene oder Königshäuser.

Dem Inhaber Wayne Lensing, einem früheren Rennfahrer, ist es gelungen, Raritäten des Automobilbaus an den Rock River zu holen; den "Commander" von Studebaker, Baujahr 1932, Fluchtauto des Bankräubers John Dillinger; die Sonderanfertigung von Daimler aus dem Jahr 1948, in dem die Königliche Familie von England zu fahren pflegte; die Delage-Limousine des Königs von Siam von 1928; Japans Kaiser Hirohitos Packard, Baujahr 1935; Argentiniens Evita Perons kugelsicherer Rolls Royce (1950) und weitere Präsidenten-Limousinen, darunter Nikita Chruschtschows Parade-Wagen vom Typ Chaika, Mussolinis Lancia Austria, Eisenhowers Cadillac, Richard Nixons Lincoln oder auch das Auto des Geheimdiensts, das während des Attentats auf John F. Kennedy gefahren wurde.

Weltbekannte High-Tech-Serienstars wie das "Batmobil" und das Superauto von Superman, Promi-Fahrzeuge aus dem Showgeschäft etwa von James Dean, von Johnny Cash oder der Tourbus von The Grateful Dead sind ebenfalls dabei. Eine besondere Rarität aus der Welt des Rennsports ist der Bolide von Tom Sneva, der 1978 erstmals die Geschwindigkeit von 200 Meilen/Stunde durchbrach.

Erinnerungs-Gegenstände aus der Zeit der chromblitzenden Karosserien wie zum Beispiel Kleidungsstücke von Elvis Presley, Marilyn Monroe und James Dean ergänzen die hoch-karätige Automobil-Kollektion. Besonders stolz ist das Museum auch auf Gegenstände aus dem Umfeld amerikanischer Präsidenten, darunter den Armlehnen-Stuhl von Abraham Lincoln aus seinem Salonwagen der Eisenbahn.

 www.historicautoattractions.com

Weitere Informationen zu Rockford/Illinois gibt es beim Fremdenverkehrsbüro Rockford, Frankfurt am Main, Telefon 069 - 255 38 280,  email@autor.cap,  www.gorockford.de (deutsch),  www.gorockford.com (englisch).

Foto: Rockford Area CVB Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3000 Hotelzimmer.


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Autor:
[W/C]


Homepage:

www.gorockford.com

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Artikel vom 28.09.2011


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