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Digitale Kinowerbung erobert die Kinos

VON HEIKE STOPP meist gelesen

Digitale Kinowerbung erobert die Kinos Rund 85 Prozent aller Kinos zeigen auch im Zeitalter von HDTV und digitalen Medien nach wie vor ihre Kinowerbung auf 35 mm Film wie bereits zu Zeiten der Erfindung dieses Formats vor etwas mehr als einhundert Jahren. Die Gründe dafür sind, dass die 35-mm-Filmprojektoren in der Anschaffung sehr teuer waren und die meisten Kinos erst vor einigen Jahren auf die modernsten Projektoren umgestellt wurden.

Trendwende zu digitaler Kinowerbung

Nur mit den modernsten 35mm Filmprojektoren ist es möglich, Kinos zu betreiben, in denen in mehreren Sälen parallel der gleiche Film läuft. Auch ermöglichen diese Projektoren erst die Wiedergabe eines ganzen Films von nur einer Filmmaschine aus. Das wiederum erspart Folgekosten für Strom und Wartung. Letztlich ist mit diesen modernen Filmprojektoren ein automatisierter Betrieb möglich, es wird kein Filmvorführer mehr benötigt.

Nach und nach erobert aber die digitale Kinowerbung die Leinwände. Die Umstellung kostet die Kinos teilweise siebenstellige Beträge, jedoch sind die Folgekosten danach minimal. Die Gründe liegen auf der Hand: Produzenten von Kinowerbung müssen mühsam und aufwendig die hochauflösenden HDTV-Werbespots, welche mit modernster Technik aufgenommen und bearbeitet werden, auf das "alte" Format zurück übertragen.

Dies stellt einen enormen Zeitaufwand dar und verursacht auch entsprechende Kosten. Moderne Formate auf das 35mm Filmformat zurück zu wandeln stellt einen technischen Rückschritt dar. Doch leider sind die meisten Kinos selbst heute noch nur in der Lage, mit Hilfe von Filmprojektoren die digitale Kinowerbung auf die Leinwand zu übertragen. Die Werbefilmchen flackern also nach wie vor im "uralten" 35-mm-Filmmaterial via Breitwandformat über die Leinwände der Kinos.

Doch das digitale Zeitalter macht auch vor den Kinos nicht Halt. Zunehmend werden Videoformate, wie HDTV, eingesetzt. Die Auflösung dieser Werbefilme ist deutlich höher und kommt in etwa an die des 35mm Films heran. Es ist einzusehen, dass es sinnvoll ist, in einem einmal auf digitale Wiedergabe umgerüsteten Kino auch die Kinowerbung digital wiederzugeben. Die Wiedergabe erfolgt auf einem 16:9 Widescreen, was die Augen schont.

Die Tonqualität wird mit Dolby Stereo oder Dolby Digital 5.1 deutlich besser, wobei diese Technologien bereits im herkömmlichen Filmformat Anwendung finden. Das bereits 1987 eingeführte Dolby Digital Stereo wird seither immer weiter verbessert. Die Technik für den Ton von der Festplatte ist in den meisten Kinos bereits vorhanden. Für eine stabile und perfekte Tonqualität werden .wav oder .aiff Dateien verwendet.

Der größte Vorteil von HDTV und den modernen digitalen Formaten im Kino ist, dass keine teuren Farb-Film-Kopien hergestellt werden müssen. Man muss auch nicht die Kopien mit einem Lieferwagen versenden und im Kino in den Vorführraum schleppen. Es entfällt das mühselige Zusammenkleben der Rollen zu einer großen Rolle. Außerdem ist es möglich, jederzeit den vorzuführenden Film sowie auch Werbeteile ganz leicht auszutauschen.

Digitale Werbung ermöglicht flexiblere Produktionen und spart gegenüber dem alten Format über die Hälfte an Folgekosten ein. Technisch können die Bildformate DV, DVCAM, DVCpro, HDCAM, (Digi-) Betacam, MiniDV, BetacamSP, HDV 1080 i/p, HDV 720 p, 2/4k Daten und andere umgesetzt werden. Weitere nützliche Informationen zu digitaler Kinowerbung finden sich bei kinowerbung-fazen.com  www.kinowerbung-fazen.com

Über Kinowerbung-fazen.com:

Detlef Schuler Information und Technologie erstellt Kinowerbung auf herkömmliche und digitale Art. Er bietet so den Kunden die Möglichkeit, auf effiziente Art und Weise preiswert Kinowerbung auf die Leinwände zu bringen. Dabei greift Detlef Schuler auf jahrelange Erfahrung und fachliches Know how sowie ein erfahrenes und zuverlässiges Team zurück.

Bildquelle: Fotolia


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Autor:
[H/S]


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Artikel vom 16.03.2011


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